ATP Masters Indian Wells: Roger Federer unterliegt im Finale gegen Juan Martín del Potro

Roger Federer hat die Titelverteidigung beim ATP Masters von Indian Wells verpasst. Der Schweizer verlor den Final-Krimi gegen Juan Martín del Potro mit 4:6, 7:6 (10:8), 6:7 (2:7). Im Tiebreak des zweiten Satzes wehrte der Weltranglistenerste einen Matchball ab, ehe er im dritten Satz selbst zwei Chancen, das Match zu gewinnen, vergab. Es war nach 17 Siegen Federers erste Niederlage im Jahr 2018.

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Der ehemalige US-Open-Champion del Potro, der im Viertelfinale den Siegeszug des Augsburgers Philipp Kohlschreiber gestoppt hatte, war über die gesamte Spielzeit der Akteur, der weniger Fehler machte.
Im ersten Satz unterliefen Titelverteidiger Federer, der in der kalifornischen Wüste seinen sechsten Triumph verpasste, viele unerzwungene Fehler mit der Vorhand. Del Potro nutzte die ungewohnten Schwächen seines Gegenübers und holte sich nach einem Break zum 3:2 und 34 Minuten Spielzeit den ersten Satz.
Der zweite Durchgang verlief ausgeglichen, ehe im zehnten Spiel Roger Federer plötzlich seine ersten beiden Breakpunkte der Partie hatte. Del Potro wehrte sich zunächst erfolgreich gegen den drohenden Satzverlust und hatte im Tiebreak sogar einen Matchball. Doch der Schweizer kam zurück und schaffte nach packendem Verlauf und sieben Satzbällen den Ausgleich.
Im entscheidenden Durchgang sah Federer bei 5:4 und eigenem Aufschlag schon wie der sichere Sieger aus, konnte aber zwei Matchbälle nicht nutzen und kassierte das Rebreak. Der Tiebreak wurde dann zu einer glatten Angelegenheit für den Südamerikaner, der seinen dritten Matchball nach 2:42 Stunden verwandelte.
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