French Open ohne Roger Federer? "Mindestens zwei Monate Pause"

Roger Federer verkündet im Anschluss an seinen Sieg in Miami gegen Rafael Nadal seine Pläne für die kommenden Monate. Sandplatz-Turniere kommen dabei nicht besonders gut weg. Der derzeit unaufhaltsam scheinende Schweizer betont, dass seine Gesundheit nicht selbstverständlich ist. Verzichtet der 35 Jahre alte Schweizer deshalb gar auf das kommende Grand-Slam-Turnier?

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Bereits zum dritten Mal im Jahr 2017 reckte Roger Federer die Trophäe für den Sieger in die Lüfte. Der Schweizer "Maestro" scheint mit 35 Jahren so gut, wie in besten Zeiten. Beinahe unschlagbar wirkt er in den entscheidenden Momenten eines Matches.
Pflügt er nun unaufhaltsam durch die Saison? Mitnichten. "Ich werde jetzt zwei Monate Pause machen und frühestens zu den French Open zurückkehren", sagte Federer im Anschluss an die Siegerehrung in Miami.
Frühestens? Erwägt die Nummer vier der Welt gar einen Verzicht in Roland Garros? "Ich bin keine 24 mehr, die Dinge haben sich ein bisschen geändert. Ich brauche Zeit, mein Körper braucht längere Pausen, und die Sandplatzsaison ist extrem anstrengend“, erklärte Federer:
Die Masters-Turniere in Monte Carlo, Madrid und Rom finden demnach definitiv ohne Federer statt. Was danach kommt, lässt der Schweizer noch offen.
Nach einer sechsmonatigen Pause im Anschluss an eine Knieverletzung im Sommer 2016 hatte sich der Schweizer im Januar dieses Jahres eindrucksvoll zurückgemeldet. Seither hat Federer 21 Matches bestritten, von denen er nur das Achtelfinale in Dubai gegen den russischen Qualifikanten Jewgeni Donskoi überraschend verlor.
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