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Mit Video | "Wird besser und besser": Zverev stoppt Shootingstar

Mit Video | "Wird besser und besser": Zverev stoppt Shootingstar

17/04/2019 um 16:59Aktualisiert 17/04/2019 um 18:02

Alexander Zverev ist souverän in die dritte Runde des ATP Masters in Monte-Carlo eingezogen: Die deutsche Nummer eins besiegte den jungen Kanadier Félix Auger-Aliassime mit 6:1 und 6:4. In der dritten Runde wartet der Italiener Fabio Fognini, der kampflos in die nächste Runde einzog, da Gegner Gilles Simon nicht antreten konnte. Jan-Lennard Strufft scheiterte mit 6:7 (2:7), 4:6 an Grigor Dimitrov.

Im ersten Satz war von Auger-Aliassime kaum etwas zu sehen, er wirkte verunsichert, gab gleich sein erstes Aufschlagspiel ab. Alexander Zverev machte dagegen kaum Fehler und entschied den Satz 6:1 für sich.

Zu Beginn des zweiten Satzes kam das Toptalent aus Kanada zurück, ging sogar in Führung. Beim Stand von 4:4 drehte der Deutsche die Partie dann und setzte sich schließlich mit 6:4 durch.

Zverev sah sich durch sein starkes Match gegen Auger-Aliassime in der Annahme bestätigt, sich in aufstrebender Form zu befinden. "Ich denke, ich habe heute gezeigt, dass ich mich selbst nicht verloren habe", sagte er nach dem Spiel bei "Sky" und ergänzte: "Ich denke, das wird in den nächsten Wochen besser und besser." Zverev hatte zuletzt genervt auf Fragen von Journalisten nach seinem mäßigen Saisonstart reagiert.

Auger-Aliassime macht 75 Plätze gut

Auger-Aliassime war zum Auftakt in Monte-Carlo alles andere als ein leichter Gegner. Der 18-Jährige aus Montreal hat in diesem Jahr bereits 75 Plätze in der Weltrangliste gutgemacht.

Beim Turnier in Rio stand er im Finale, beim Masters in Miami im Halbfinale. Zumindest zu Beginn des zweiten Satzes brachte er Zverev dann auch ein paar Mal in arge Verlegenheit - mehr aber auch nicht.

Struff scheitert, Nadal legt souverän los

Struff zeigte im Anschluss gegen Dimitrov eine gute Leistung und zwang den Bulgaren im ersten Satz in den Tiebreak, den er allerdings klar mit 2:7 verlor. Dimitrov machte auch im zweiten Satz die Big Points und beendete die Partie nach einer Stunde und 57 Minuten zu seinen Gunsten.

Eine souveräne Vorstellung bot Topfavorit Rafael Nadal. Der Titelverteidiger ließ seinem Landsmann Roberto Bautista Agut beim 6:1 und 6:1 nicht den Hauch einer Chance. Ganze 76 Minuten benötigte der Superstar, um das Achtelfinal-Ticket zu buchen, wo er nun auf Struff-Bezwinger Dimitrov trifft. Nadal peilt in diesem Jahr seinen 12. (!) Titel beim Sandplatz-Klassiker im Fürstentum an.

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