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Riesen-Wirbel um Nadal wegen ATP-Fail

Riesen-Wirbel um Nadal wegen ATP-Fail

11/04/2019 um 14:06Aktualisiert 11/04/2019 um 15:05

Die ATP hat mit einem Plakat zur Ankündigung der bevorstehenden Sandplatzsaison großen Wirbel um Rafael Nadal hervorgerufen. Der spanische Dominator auf den Ascheplätzen dieser Welt posierte auf einem Plakat der ATP lediglich am Rand, wohingegen Roger Federer im Zentrum platziert wurde. Daraufhin liefen spanische Fans auf Twitter Sturm und protestierten vehement.

Eine Woche vor dem Start des ersten von drei ATP-Masters-1000-Turnieren in Monte Carlo wollte die ATP mit einem Werbeplakat das Interesse und die Vorfreude der Fans auf die Sandplatzsaison weiter steigern. In Anlehnung an die beliebte "Netflix"-Serie "Stranger Things" präsentierte die Grafik die Superstars der Szene mit dem Untertitel "Clay Court Things".

Allerdings posierte im Zentrum nicht etwa der Sandplatzkönig aus Manacor, sondern Roger Federer, der in den letzten Jahren die Sandplatzsaison oftmals komplett aus seinem Turnierkalender gestrichen hatte.

Respektlosigkeit gegenüber Nadal

Aus diesem Grund liefen die Fans des Spaniers Sturm gegen das Plakat. Auch die spanische Tageszeitung "Marca" griff diese Empörung auf und titelte:

"Die ATP übergeht Rafael Nadal."

Es folgte eine Umfrage, bei der 78 Prozent der 133.000 befragten Teilnehmer das Plakat als "Respektlosigkeit gegenüber Nadal" verurteilten.

ATP beweist Humor

Die ATP reagierte und versuchte mit einem Tweet die Wogen zu glätten, in dem die Follower gefragt wurden, wie viele Titel Nadal in dieser Sandplatzsaison wohl gewinnen werde, doch auch das konnte die Gemüter nicht beruhigen.

Erneut reagierte die ATP und zeigte dabei viel Humor. Die Spielervereinigung löschte die vorherigen Social-Media-Einträge und präsentierte wenig später eine zweite Variante des Bildes, und schrieb dazu mit einem zwinkernden Smiley:

" Die Fans haben gesprochen. Clay Court Things kehrt mit einer zweiten Staffel zurück."

Auf dieser zweiten Variante wurde Nadal, wie von seinen Fans gewünscht, ins Zentrum gerückt. So dürften sich die Gemüter zum Start in Monte Carlo (ab 15. April) auch wieder beruhigt haben.

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