Neue Töne von Showman Djokovic: "Ich muss vorsichtig sein"

Des Erfolges beim Masters in Paris-Bercy hätte es nicht mehr bedurft, um das Jahr 2015 aus der Sicht von Novak Djokovic als historisch gut einzuordnen. Aber natürlich nimmt die Nummer eins der Welt den glatten Zwei-Satz-Erfolg gegen seinen nunmehr wieder ersten Verfolger Andy Murray gerne mit zum abschließenden Event nach London. Zuvor bezog Djokovic indes auf "CNN" Stellung.

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"Ich habe ein paar fragende Blicke in der Garderobe gespürt“, erklärte der serbische Branchenführer. "Ich habe gespürt, dass ich diese Grenze erreicht hatte, dass der Moment gekommen war, damit aufzuhören, weil ich meine respektvolle Beziehung zu den anderen Spielern nicht gefährden wollte, vor allem nicht mit meinen größten Rivalen. Ich habe sie ja nicht imitiert, um mich über sie lustig zu machen, sondern um die Fans zu unterhalten. Manchmal im Training mache ich es noch, aber ich muss vorsichtig sein, dass ich niemanden beleidige."
Genau daran sollen sich die Menschen auch nach Ende von Djokovic' Karriere erinnern - neben seinen sportlichen Meilensteinen natürlich. "Ich will, dass die Leute nicht nur an mich als Tennis-Champion denken, der viele Turniere gewonnen hat", sagte der zehnfache Grand-Slam-Sieger.
"Sondern als Spieler, der großen Respekt vor seinem Sport gehabt hat, der diesen auch außerhalb des Courts bestens repräsentiert hat. Ich engagiere mich in der Tennispolitik wie die anderen Top-Spieler genau deshalb: um zukünftigen Generationen eine bessere Welt und Zukunft zu hinterlassen."
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