ATP Masters Rom - Regenpause und Achterbahnmatch: Rafael Nadal schlägt Alexander Zverev im Finale

Rafael Nadal hat nach einem hartumkämpften Finale gegen Alexander Zverev das Masters in Rom für sich entschieden. Das von zwei Regenunterbrechungen im dritten Satz in Stücke gerissene Match gewann der Spanier schlussendlich nach 2:09 Stunden Spielzeit mit 6:1, 1:6 und 6:3. Nadal springt damit wieder an die erste Position in der Weltrangliste. Zverev bleibt auf Rang drei.

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Zverev erwischte zwar den bestmöglichen Start ins Finale und nahm Nadal das erste Aufschlagspiel ab, doch dann schlug der Sandplatzkönig brutal zurück. Mit extremer Intensität und Präzision zog der zehnfache French-Open-Champion dem Hamburger den Zahn. Die Folge: sechs Spielgewinne in Serie und die Satzführung.
Eine Machtdemonstration, von der sich Zverev allerdings nicht im Geringsten beeindrucken ließ. Der 21-Jährige schaffte im zweiten Satz ein Mega-Comeback und diktierte das Geschehen. Mit 6:1 verpasste Zverev dem nun wieder Weltranglistenersten ebenfalls eine heftige Abreibung.
Der dritte Durchgang wurde dann bei einer 3:1-Führung für den Deutschen zunächst für zehn Minuten und nur wenig später bei 3:2 für satte 50 Minuten unterbrochen. Als es schließlich weiter ging, hatte Zverev komplett den Faden verloren. Nadal war fortan obenauf und holte sich insgesamt fünf Spiele in Folge - die Entscheidung.
Zuvor hatte Zverev 13 Matches nacheinander und die Turniere in München und Madrid gewonnen.

Nadal bei French Open favorisiert

Rekordchampion Nadal kehrt durch seinen achten Triumph im Foro Italico am Montag an die Spitze der Weltrangliste zurück. Für den 31-Jährigen war es der 78. Titel seiner Karriere und nach Barcelona und Monte Carlo der dritte der diesjährigen Sandplatzsaison. Damit fährt Nadal, der im Halbfinale den wiedererstarkten Serben Novak Djokovic in zwei Sätzen schlug, als Top-Favorit zu den French Open in Paris (ab 27. Mai), die er bereits zehnmal gewonnen hat.
Gute Chancen für den Höhepunkt des Tennis-Frühjahrs im Stade Roland Garros darf sich aber auch Zverev ausrechnen, der seit Wochen in herausragender Form ist. Daran ändert auch die fünfte Niederlage im fünften Duell mit Nadal nichts.
Für Zverev geht es in Paris um den Durchbruch auf der Grand-Slam-Bühne. Bislang steht bei den vier Majorturnieren ein Achtelfinale 2017 in Wimbledon als sein bestes Ergebnis zu Buche.
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