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ATP Masters Rom

Zverev nach nächster Pleite mit harter Selbstkritik: "Keine Lust auf Tennis"

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Alexander Zverev in Rom 2019

Fotocredit: Getty Images

VonFlorian Bogner
14/05/2019 Am 16:00 | Update 14/05/2019 Am 16:09
@flopumuc

Alexander Zverev scheitert auch beim ATP Masters in Rom vorzeitig, bekommt vom aufstrebenden Italiener Matteo Berrettini in der zweiten Runde die Grenzen aufgezeigt (5:7, 5:7) und spart hinterher nicht mit Kritik an sich selbst und seinem Team. Auf Tennis habe er erstmal keine Lust, sagte er im "Sky"-Interview, formulierte aber dennoch eine Kampfansage für die French Open.

Für Alexander Zverev läuft die Sandplatzsaison alles andere als gewünscht. In der Weltrangliste wird der 22 Jahre alte Deutsche aktuell ein wenig durchgereicht, rangiert "nur" noch auf Platz fünf. Zverev könnte im ungünstigsten Fall von Stefanos Tsitsipas und dem Japaner Kei Nishikori überholt werden und erstmals seit August 2017 aus den Top fünf fallen.

Nach dem 5:7, 5:7 in seiner Auftaktpartie in Rom gegen den Italiener Matteo Berrettini ("ein schreckliches Match") ging Zverev mit sich und seinem Team entsprechend schonungslos um, kritisierte vor allem die eigene Matchvorbereitung.

ATP Masters Rom

Pleitenserie geht weiter: Zverev scheitert in Rom bereits in der zweiten Runde

14/05/2019 AM 14:35

Alexander Zverev übt Selbstkritik

"Ich bin auf den Platz gegangen und war vor dem Spiel schon komplett tot", sagte Zverev bei "Sky". Er habe zu viele Termine, auch persönliche, vor der Partie wahrnehmen müssen. So sei er von Beginn an "komplett müde" gewesen.

Zverev selbstkritisch:

Ich bin sauer. So kannst du in kein Match gehen.

Die deutsche Nummer eins kündigte deshalb auch interne Konsequenzen an. "Da müssen wir professioneller sein - und davon waren wir als Team diese Woche sehr weit entfernt. Deswegen ist diese Niederlage auch normal für mich. Ich werde mit ein paar Leuten reden, dass es das nächste Mal nicht so passiert", sagte er.

Alexander Zverev stört der Wind

Im Vorjahr hatte Zverev in Rom noch das Finale erreicht und auf dem Weg dorthin auch Berrettini geschlagen. Gegen den Italiener (Zverev: "Einer der besten Sandplatzspieler, die wir im Moment haben") machte dem 1,98-Meter-Mann aber auch einmal mehr der Wind zu schaffen.

"Ich habe es in Monte-Carlo schon gesagt: Bei Wind bin ich einer der schlechtesten Top-Ten-Spieler, die es je gab. Ich bin groß und da ist es jedes Mal schwierig für mich", sagte Zverev.

Beim Masters in Madrid hatte der Deutsche in der Vorwoche immerhin mit zwei Siegen das Viertelfinale erreicht. In München (Viertelfinale), Barcelona (1. Runde), Monte-Carlo (Achtelfinale) und Marrakesch (Achtelfinale) konnte Zverev jedoch zuvor nur drei Spiele auf Sand gewinnen.

Hopp oder Top bei den French Open

Bei den Masters-Turnieren in Miami (2. Runde nach Bye in Runde eins) und Indian Wells (3. Runde nach Bye in Runde eins) war es für ihn zuvor nicht besser gelaufen. In der Jahresbilanz steht Zverev so nur bei 15:10 Siegen.

Mit Blick auf die am 26. Mai startenden French Open (live und exklusiv bei Eurosport) meinte er entsprechend ratlos:

Erstmal fasse ich den Schläger ein paar Tage nicht an. Ich habe keine Lust, Tennis zu spielen. Ich sehe dennoch, dass ich auch die French Open gewinnen kann.

Allerdings spricht dafür derzeit sehr wenig.

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