ATP Masters Schanghai: Roger Federer schlägt Juan Martín del Potro nieder, Finale gegen Rafael Nadal

Roger Federer hat sich bei Juan Martín del Potro für die Viertelfinale-Niederlage bei den US Open revanchiert und den Argentinier im Halbfinale des Masters von Shanghai mit 3:6, 6:3 und 6:3 geschlagen. Damit kommt es zum Traumfinale gegen Rafael Nadal, der sich zuvor in einem hochklassigen Duell gegen Marin Cilic mit 7:5 und 7:6 (7:3) durchgesetzt hatte.

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Gegen das druckvolle Spiel del Potros fand Federer in der knapp zweistündigen Partie zunächst kein Mittel. Erst als del Potro ab Mitte des zweiten Satzes körperlich ein wenig abbaute, zog der Maestro davon und greift nun nach seinem zweiten Shanghai-Titel nach 2014.
Federer verbesserte seine Bilanz gegen del Potro auf 17:6 und spielt nun in Schanghai das siebte Finale in dieser Saison. Bislang gewann der 36-Jährige die Australian Open, die Masters-Wettbewerbe von Indian Wells und Miami sowie die Rasen-Turniere von Halle und Wimbledon.
Im direkten Vergleich mit Nadal liegt Federer allerdings mit 14:23 zurück. Der Spanier übernahm am 31. August die Führung in der Weltrangliste und ist seitdem nicht mehr zu stoppen. Der Erfolg gegen Cilic war bereits der 16. Sieg in Folge für den Branchenpriums, der seit Beginn der US Open ungeschlagen ist.

Nadal zieht an Agassi vorbei

Nadal und Cilic lieferten sich über 2:12 Stunden ein Duell auf sehr hohem Niveau, das durchaus auch zugunsten des Kroaten hätte ausgehen können. Im ersten Satz ließ Cilic drei Satzbälle liegen, im zweiten musste er sich dem Favoriten erst im Tiebreak geschlagen geben.
Mit nunmehr 817 Siegen auf der ATP Tour zog Nadal an Andre Agassi (870) vorbei und nimmt Kurs auf den fünftplatzierten John McEnroe (877). Angeführt wird die Statistik von Jimmy Connors, der 1256 Matches gewann, dahinter folgt Roger Federer mit 1122.
Sollte Nadal das Finale gegen Federer am Sonntag (ab 10:30 Uhr im Liveticker bei Eurosport.de) gewinnen, würde er mit 31 Masters-Titeln einen neuen Rekord aufstellen. Derzeit muss er sich die Bestmarke mit Novak Djokovic teilen, der ebenfalls bei 30 steht.
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