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ATP Monte Carlo: Andrey Rublev bezwingt Holger Rune im Finale und holt ersten Masters-Titel
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Publiziert 16/04/2023 um 14:29 GMT+2 Uhr
Andrey Rublev, Nummer sechs der ATP-Weltrangliste, hat das erste Masters seiner Karriere gewonnen. An der Côte d’Azur schlug er den Dänen Holger Rune im Finale von Monte Carlo nach Satzrückstand 5:7, 6:2, 7:5. Beim Stand von 4:1 im dritten Satz hatte Rune die Chance aufs Doppelbreak, dann verließen den 19-Jährigen aber die Nerven. Für Rublev ist es der bisher größte Titel seiner Profilaufbahn.
Highlights: Rublev erklimmt den Thron von Monte-Carlo
Quelle: Perform
Für seinen bislang größten Turniersieg kassierte Rublev 892.590 Euro Preisgeld.
Nach 2021 stand der Russe zum zweiten Mal im Finale des ersten Sandplatz-Masters der Saison. Der topgesetzte Novak Djokovic (Serbien) war wie Alexander Zverev (Hamburg) im Achtelfinale ausgeschieden. Stefanos Tsitsipas (Griechenland) zuletzt zweimal Turniersieger in Monte Carlo, scheiterte im Viertelfinale.
"Ich weiß nicht, was ich sagen soll. Ich habe so oft versucht, dieses verdammte Masters zu gewinnen. Ich bin einfach nur glücklich", sagte ein sichtlich bewegter Rublev kurz nach dem Spiel im On-Court-Interview.
Rune, der über weite Strecken des dritten Satzes bereits wie der sichere Sieger aussah, saß mit leerem Blick auf seiner Bank.
Rune scheitert an eigenen Nerven
Nach dem entscheidenen Break zum 6:5 für Rublev hatte der Däne wutentbrannt zwei Bälle aus dem Stadion gedroschen und hatte dafür eine Verwarnung erhalten.
Rublev nutzte das mentale Loch seines Gegners und ließ in seinem abschließenden Service-Game nichts mehr anbrennen.
"In meinen bisherigen Finals war ich mental nicht bereit. Heute habe ich mir gedacht, dass ich bis zum Ende drin bleiben muss. Ich habe so gehofft, dass ich nicht wieder einbreche. Ich wollte einfach bis zum Ende dran bleiben", so Rublev, der in der kommenden Woche weiter die Nummer sechs der Weltrangliste sein wird.
In seiner Siegerrede bedankte sich Rublev für die Unterstützung der Fans, die er aufgrund seiner Herkunft nicht für selbstverständlich hält: "Ich möchte euch allen danken. Denn obwohl ich aus dem Land komme, aus dem ich nun mal komme, erhalte ich auf der ganzen Welt Unterstützung. Danke."
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Quelle: Eurosport
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