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ATP Masters Montreal: Alexander Zverev startet mithilfe von Rafael Nadal in Kanada Richtung Grand-Slam-Turnier US Open
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Publiziert 02/08/2026 um 13:07 GMT+2 Uhr
Alexander Zverev gibt nach einem kurzen "Urlaub" auf Mallorca beim Masters-Turnier in Montréal sein Comeback nach dem verlorenen Wimbledon-Finale gegen Jannik Sinner. In Kanada geht der Deutsche als topgesetzter Spieler ins Rennen - in Abwesenheit von Sinner, Carlos Alcaraz und Novak Djokovic gehört er zu den Topfavoriten. Ab dem 30. August stehen die US Open auf dem Programm.
"Hatten auf Zverev gehofft": Stimmen zum Sinner-Triumph
Quelle: Perform
Unter der Anleitung seines Vaters Alexander senior feilte er im Training in der kanadischen Metropole an der Hartplatzversion seines Angriffstennis. Nach dem Sieg auf Sand in Roland Garros und dem Wimbledonfinale auf Rasen warten mit den US Open die nächste Chance auf einen Grand-Slam-Coup für den Hamburger.
Das Masters in Montréal hat sich Zverev als Start in den nordamerikanischen Hardcourtsommer ausgesucht, anders als andere Stars der Branche: Jannik Sinner ging nach dem Sieg über Zverev in Wimbledon auf Kreuzfahrt, Novak Djokovic flog zur Fußball-WM in die USA, Carlos Alcaraz arbeitete nach einer Stippvisite beim Finale an seinem Comeback.
Den Schwung für das nächste Ziel muss er somit ohne die ganz großen Gegner aufnehmen, doch davon lässt sich Zverev, der nach einem Freilos in Montréal in der zweiten Runde einsteigt, nicht aus dem Konzept bringen. Den Tennissommer seines Lebens will er liebend gerne mit vielen weiteren Siegen bei einem der vier Grand-Slam-Turniere krönen.
2026 sei bislang "ein gutes Jahr, aber die Saison ist noch nicht vorbei", sagte Zverev vor seinem Abflug nach Nordamerika.
Zverev: Von Ibiza nach Mallorca zu Nadal
Die Zeit zwischen Wimbledon und der Hartplatztour, die ihn von Montréal nach Cincinnati und schließlich nach New York führt, hat Zverev kurz auf Ibiza, aber vor allem auf der Urlaubsinsel Mallorca verbracht. Mit dabei waren Freundin Sophia, Familiendackel Buba und einige Freunde.
Darunter: Spaniens Tennisikone Rafael Nadal. Gemeinsam entspannten die früheren Rivalen auf einer Yacht, später gab Nadal in der hauseigenen Akademie sein Wissen an Zverev weiter.
"Es ist immer sehr interessant, seine Meinung zu meinem Spiel zu hören. Ich spiele schon seit zehn Jahren gegen Rafa, daher ist es äußerst wertvoll, seine Sichtweise darauf zu hören, was ich gut mache und was ich noch verbessern kann", sagte Zverev über den Austausch mit dem 22-maligen Grand-Slam-Champion.
Vor allem aber arbeitete er mit Nadals Onkel Toni. "Er war mir eine große Hilfe", sagte er über Nadals langjährigen Erfolgstrainer.
Erneute Zusammenarbeit mit "Onkel Toni"
Schon im vergangenen Jahr hatte Zverev nach seinem enttäuschenden Erstrunden-Aus in Wimbledon gemeinsam mit Onkel Toni trainiert. Anschließend war über eine langfristige Zusammenarbeit spekuliert worden, doch dazu kam es nicht.
Der Kontakt zur Familie Nadal zahlte sich dennoch aus, Zverev nahm deren Ideen dankend an und erfand sich auf dem Court im Alter von 29 Jahren noch einmal neu.
"Ich möchte mich weiterhin jeden Tag verbessern, daher war es eine enorme Hilfe, sie an meiner Seite zu haben", sagte Zverev zu seiner Vorbereitung in der Rafa Nadal Academy in Manacor. In Montréal übernahm wieder sein Vater Alexander senior das Kommando im Training. Zverev wirkte dabei frisch und vorbereitet für die kommenden Aufgaben - dank der aktiven Erholung auf der Lieblingsinsel der Deutschen.
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(SID)
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Highlights: Sinner vereitelt Zverevs Grand-Slam-Doppelschlag
Quelle: SNTV
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