Struff ergänzte, dass er "sehr enttäuscht" sei. "Trotzdem war es eine gute Woche. Aber das werde ich vielleicht erst in den nächsten ein, zwei Tagen merken. Ich hätte sehr, sehr gerne in Deutschland gewonnen."
Struff spielte bei seiner mittlerweile 171. Turnierteilnahme und nach sieben verlorenen Halbfinals erstmals um den Titel.
Nach 85 Minuten Spielzeit endete sein Traum mit dem zweiten Matchball für Basilashvili, der unter anderem 2018 und 2019 in Hamburg gewonnen hatte.
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Der 35. der Weltrangliste erhielt für seinen fünften Turniersieg die 41.145 Euro Siegprämie, ein Auto im Wert von 180.000 Euro sowie eine Lederhose.

Struff startet schlecht ins Finale

Wie bei seinem Zweisatzsieg (6:4, 6:1) im Halbfinale gegen den Zverev-Bezwinger Ilja Iwaschka (Belarus) erwischte Struff einen schwachen Start. Der 44. der Weltrangliste verlor die ersten acht Punkte und fand gegen den starken Georgier nicht ins Match zurück.

Final-Highlights: So platzte Struffs Traum vom Titel

Im ersten Satz erspielte sich Struff keinen Breakball.
Nach einer halbstündigen Regenunterbrechung bei 2:4 im ersten Satz änderte Struff seinen Matchplan ein wenig und rückte häufiger ans Netz vor.
Basilashvili aber spielte etwas präziser, beging auch weniger Fehler als die deutsche Nummer zwei. Erst Mitte des zweiten Satzes ließ er den ersten Breakball zu, Struff konnte diesen jedoch nicht zum 4:2 nutzen, eine weitere Chance bekam er nicht. Im Tiebreak blieb Bassilaschwili dann souverän.
(SID)
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