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ATP Next Generation

Kokkinakis exklusiv: "Die Zuschauer haben verrückt gespielt"

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Thanasi Kokkinakis

Fotocredit: Eurosport

VonTobias Laure
02/02/2017 Am 12:32 | Update 02/02/2017 Am 12:45

Thanasi Kokkinakis gehört zu den "jungen Wilden" im australischen Tennis. Der 20-Jährige hat die Saison in Brisbane mit seinem ersten Titel auf der ATP Tour eröffnet. Zusammen mit Jordan Thompson gewann Kokkinakis den Doppel-Wettbewerb. Im Exklusiv-Interview mit Eurosport.de spricht der Rookie, der Teil der ATP NextGeneration ist, über sein Vorbild Marat Safin und seinen Plan B zum Tennis.

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Kokkinakis: Es war mit Sicherheit nicht mein bestes Match, aber die Erstrunden-Partie bei den Australian Open 2015 gegen Ernests Gulbis (Kokkinakis gewann 5:7, 6:0, 1:6, 7:6, 8:6, A.d.R) war ein ganz besonderes Erlebnis für mich. Das hat wahnsinnig Spaß gemacht, die Zuschauer auf dem Show Court 3 haben verrückt gespielt.

Werwar Ihr Tennis-Idol in jungen Jahren?

Kokkinakis: Marat Safin. Ihm zuzuschauen, war einfach großartig. Wie er den Ball geschlagen, diese Power. Marat war außerdem sehr unterhaltsam auf dem Platz.

Was würden Sie als beste Erinnerung an Ihre Junioren-Zeit bezeichnen?

Kokkinakis: Meine beiden Grand-Slam-Finals, die ich als Junior erreicht habe. Vor allem der Doppel-Titel 2013 in Wimbledon zusammen mit Nick Kyrgios. Ansonsten erinnere ich mich sehr gerne an die Zeit an sich, das Zusammensein mit meinen Freunden im Tennis-Zirkus. Das war cool.

Gibt es einen Moment, der Sie auf der ATPTour besonders beeindruckt hat?

Kokkinakis: Als ich bei den French Open 2015 durch einen Sieg gegen Bernard Tomic (3:6, 3:6, 6:3, 6:4, 8:6) die 3. Runde erreicht habe, mein bislang bestes Grand-Slam-Ergebnis. Ich war schon mit 0:2 Sätzen zurück gegen Bernard und hatte Matchball gegen mich - und trotzdem bin ich weitergekommen. Und dann ist da der Davis Cup. 2015 habe ich in der 1. Runde Lukas Rosol ebenfalls nach 0:2-Satzrückstand bezwungen (4:6, 2:6, 7:5, 7:5, 6:3), am Ende haben wir Tschechien mit 3:2 geschlagen. Das war schon verrückt.

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Fotocredit: Eurosport

Hatten Sie eigentlich einen Plan B, wenn es mit Tennis nicht funktioniert hätte?

Kokkinakis: Na ja, ich wäre schon gerne Basketball-Profi in der NBA geworden. Aber wie realistisch ist das? Nein, wenn es mit dem Tennis nicht geklappt hätte, wäre ich heute wohl Ingenieur, so wie mein Vater und mein Bruder.

Herr Kokkinakis, vielen Dank für das Gespräch.

Pech hatte Kokkinakis vor den Australian Open. Nachdem ihm eine Schulterverletzung schon 2016 enorm zu schaffen machte, kam kurz vor Turnierstart eine Magenerkrankung hinzu. Der Australier musste den Heim-Grand-Slam absagen.

Das ist die "ATP NEXT GENERATION"

Eurosport.de stellt in Zusammenarbeit mit der ATP die neue Tennis-Generation vor. Junge, aufstrebende Profis wie Alex Zverev, Nick Kyrgios, Borna Coric, Kyle Edmund oder Taylor Fritz verraten in exklusiven Interviews, was sie antreibt, welche Momente sie nie vergessen werden und welches Turnier sie unbedingt noch gewinnen wollen.

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