ATP Masters Paris: Alexander Zverev wirft Stefanos Tsitsipas im Viertelfinale aus dem Wettbewerb

Alexander Zverev steht beim ATP Masters in Paris im Halbfinale. Der 27-Jährige behielt im Prestigeduell mit Stefanos Tsitsipas mit 7:5, 6:4 die Oberhand. Zverev, der 2020 das Endspiel in der französischen Hauptstadt erreicht hatte, verbesserte seine Bilanz gegen Tsitsipas somit auf 6:10. Im Kampf um den Finaleinzug wartet nun der Däne Holger Rune oder Alex de Minaur aus Australien.

Highlights: Zverev schlägt Tsitsipas souverän

Quelle: Perform

"Gegen Ende des ersten Satzes bin ich gut reingekommen und habe meine Chancen genutzt. Es war klar, dass ich gegen einen Spieler wie ihn aggressiver spielen muss", erklärte Alexander Zverev nach der Partie am "Sky"-Mikrofon.
Mit dem 64. Sieg in dieser Saison baute der Hamburger überdies seine persönliche Bestmarke weiter aus. Er trifft nun am Samstag im Halbfinale auf Holger Rune (Dänemark/Nr. 13).
Zwei Siege fehlen Zverev noch zu seinem 23. Einzeltitel auf der ATP-Tour - und seinem Premierenerfolg in Paris, nachdem er das Finale von 2020 gegen Daniil Medvedev verloren hatte.
Zverev und Tsitsipas lieferten sich ein Duell auf Augenhöhe - und so sorgte ausgerechnet ein Doppelfehler des Griechen für das einzige Break im ersten Durchgang, den sich Zverev nach 57 Minuten sicherte.
In Satz zwei übernahm dann der Hamburger endgültig die Spielkontrolle und holte sich souverän den Sieg.

20. Masters-Halbfinale für Zverev

Erst als vierter Spieler überhaupt hat Zverev in allen neun Masters-Turnieren innerhalb eines Jahres mindestens das Achtelfinale erreicht. Dennoch steht für ihn 2024 bislang "nur" ein Turniersieg (Rom) zu Buche.
Mit seinem Erfolg über Tsitsipas erreichte er nun sein 20. Halbfinale bei einem Masters-Event - von den derzeit aktiven Spielern haben das nur die Superstars Novak Djokovic und Rafael Nadal geschafft.
Der Akku von Zverev ist nach mehreren Verletzungen und Krankheiten praktisch leer. Im Anschluss an das Turnier in Frankreichs Hauptstadt will er dennoch bei den ATP Finals in Turin aufschlagen.
"Die letzten Wochen habe ich nicht gut gespielt. Ich muss meinen Rhythmus wiederfinden. Ich habe dieses und noch ein großes Turnier vor mir dieses Jahr, und dann kann ich in den Urlaub fahren", sagte Zverev bei "Sky": "Es gibt keinen Grund, jetzt nicht hart zu arbeiten."
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(mit SID)
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Quelle: Perform


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