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ATP Rom: Holger Rune pirscht sich an Carlos Alcaraz heran - Ex-Coach von Roger Federer sieht keine große Lücke
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Publiziert 21/05/2023 um 15:57 GMT+2 Uhr
Nach seinen Erfolgen in den vergangenen Monaten gilt Carlos Alcaraz gemeinhin als das zukünftige Maß aller Dinge. Mit Holger Rune könnte der Spanier, der mit 20 Jahren bereits vier Master- und einen Grand-Slam-Titel vorzuweisen hat, aber schon bald Gesellschaft an der Spitze bekommen. "Die Lücke wird immer dünner und dünner", erklärte Roger Federers Ex-Trainer Ivan Ljubicic.
Holger Rune arbeitet sich allmählich an die Spitze
Fotocredit: Getty Images
Spätestens seit seinem Triumph beim Paris Masters im November 2022 ist sein Name in aller Munde: Im Endspiel gegen Novak Djokovic bewies Holger Rune sein großes Potenzial und schnappte sich trotz Satzrückstands seinen ersten Titel in der 1000er-Kategorie (3:6, 6:3, 7:5).
Der junge Däne preschte damit auf die große Bühne und sicherte sich einen Platz unter Top 10 der Weltrangliste.
Wenige Monate später rangiert Rune auf Rang sieben der ATP Tour. Der Triumph beim Masters von Monte-Carlo wurde ihm von seinem Finalgegner Andrey Rublev zwar verwehrt, in Rom steht der 20-Jährige aber erneut im Endspiel.
Während sich Alcaraz bei der Generalprobe für die French Open völlig überraschend bereits in der dritten Runde verabschieden musste, spielt Rune groß auf.
Rune pirscht sich an Alcaraz heran
Ein Umstand, der auf einen regelmäßigen Schlagabtausch der beiden Youngster hoffen lässt, findet Ivan Ljubicic. Der ehemalige Trainer von Tennis-Legende Roger Federer sieht Rune auf bestem Weg, in die Sphären von Alcaraz vorzustoßen.
"Rune glaubt sehr an sich", erklärte Ljubicic im Interview mit der "Gazzetta dello Sport". "Es ist wichtig, diesen Drang zu haben, immer mehr zu wollen."
Laut Ljubicic unterscheiden sich Rune und Alcaraz in ihrer Herangehensweise. "Alcaraz ist ruhiger, reifer, bewusster und in der Lage, Situationen auf dem Spielfeld besser zu meistern", fasste Ljubicic zusammen.
Seit April 2022 eroberte Alcaraz vier Masters-Titel, die US Open und sogar die Führung in der Weltrangliste - das Rampenlicht schien einzig und allein für den jungen Spanier zu leuchten. Mit Hinblick auf Runes jüngsten Erfolgslauf ist sich Ljubicic aber sicher, dass der Däne zu seinem spanischen Widersacher bald aufschließen wird.
"Ich sehe keine große Lücke zwischen den beiden. Tatsächlich wird sie immer dünner und dünner", unterstrich er.
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