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Roger Federer älteste Nummer eins der Tennis-Geschichte
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Publiziert 16/02/2018 um 21:03 GMT+1 Uhr
Roger Federer hat erneut Geschichte geschrieben und ist ab Montag wieder die Nummer eins der Tennis-Welt - als ältester Spieler aller Zeiten. Durch ein 4:6, 6:1, 6:1 beim ATP-Turnier in Rotterdam über Robin Haase wird der Schweizer mit dann 36 Jahren und 195 Tagen am Spitzenplatz geführt. Federer hatte zuletzt die Australian Open und damit sein 20. Grand-Slam-Turnier gewonnen.
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Das Schweizer Tennis-Idol Roger Federer kehrt nach rund fünfeinhalb Jahren auf den Tennis-Thron zurück.
Der 20-malige Grand-Slam-Sieger gewann beim ATP-Turnier in Rotterdam sein Viertelfinale gegen den Niederländer Robin Haase 4:6, 6:1, 6:1 und wird damit ab Montag erstmals seit Oktober 2012 wieder als Nummer eins der Weltrangliste geführt.
Mit 36 Jahren, sechs Monaten und elf Tagen avanciert der Eidgenosse außerdem zum ältesten Spieler an der Spitze des Rankings aller Zeiten.
Roger Federer: "Traum wird wahr"
"Die Nummer eins zu werden, ist im Tennis die ultimative Leistung. Wenn man älter ist, muss man doppelt so viel arbeiten. Du musst jemanden verdrängen, der hart gearbeitet hat, um dort hinzukommen. Es ist ein Traum, der wahr wird", sagte Federer sichtlich gerührt unmittelbar nach dem Spiel auf dem Platz:
Zwischen 2004 und 2012 hatte Federer insgesamt 302 Wochen an der Spitze gestanden. Auch dieser Wert ist ein Rekord.
Federer fiel 2016 auf Platz 17 zurück
"Es ist sehr schwer, die Nummer eins der Welt zu werden, weil man dafür viele Spiele bestreiten muss", hatte Federer schon vor dem Duell mit Haase erklärt: "Du musst gesund bleiben und erfolgreich sein - und das über 365 Tage im Jahr. Schon viele gute Spieler sind daran gescheitert. Das ist nichts, was ich angepeilt hätte nach der langen Verletzungspause."
Aufgrund einer langwierigen Knieverletzung war der Rotterdamer Achtelfinal-Bezwinger von Philipp Kohlschreiber 2016 im Ranking bis auf Position 17 und damit seine tiefste Einstufung seit 2001 zurückgefallen.
Danach gewann der Altmeister im Januar 2017 die Australian Open, triumphierte anschließend in Wimbledon und vor zwei Wochen erneut bei den Australian Open. Federer löst zu Wochenbeginn seinen spanischen Dauerrivalen Rafael Nadal ab, der die Führung im August 2017 übernommen hatte.
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