Roger Federers Chance auf die Nummer eins in Rotterdam

Ab Montag startet Australian-Open-Sieger Roger Federer mit einer Wildcard in Rotterdam. Er könnte das erste Mal seit über fünf Jahren wieder die Nummer eins werden und Rafael Nadal als Wetranglistenersten ablösen. Dafür muss der 36- Jährige ins Halbfinale einziehen. Zuletzte hatte Federer 2013 beim 500er-Turnier in den Niederlanden aufgeschlagen.

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Das diesmal mit 1,86 Millionen Euro dotierte Hallen-Hartplatz-Event hatte der Schweizer 2005 und 2012 gewonnen. Titelverteidiger ist Jo-Wilfried Tsonga. Turnierdirektor Richard Krajicek gelang damit ein besonderer Coup, der die Krönung des "Maestro" verspricht.
Sollte Grand-Slam-Rekordchampion Federer in Rotterdam mindestens die Vorschlussrunde erreichen, würde er den derzeitigen Branchenprimus Rafael Nadal vom Platz an der Sonne verdrängen. Der Spanier ist erst in der Woche darauf beim Tournament in Acapulco (ab 26. Februar) am Start.

Federer zuletzt 2012 die Nummer Eins

Federer, der die bislang älteste Nummer eins wäre, hatte den Platz an der Spitze der Weltrangliste bislang insgesamt 302 Wochen inne - davon 237 Wochen am Stück. Ein Rekord. Natürlich! 2004, 2007 und 2009 beendete der 20-malige Major-Champion das Jahr als Bester seiner Zunft. Zuletzt stand er am 4. November 2012 ganz oben im ATP-Ranking. Der Rückstand auf seinen Erzrivalen Nadal beträgt derzeit 155 Punkte.
Dieses Turnier in Rotterdam sei "etwas Besonderes" für ihn, sagte Federer in einer Pressemitteilung:
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