ATP Shanghai: Daniil Medvedev kämpft sich gegen Alex de Minaur ins Halbfinale - Russe will seine Durststrecke beenden

Daniil Medvedev hat beim ATP-Masters in Shanghai das Halbfinale erreicht. Am Freitagnachmittag setzte sich der russische Tennis-Star in der Runde der letzten Acht gegen seinen australischen Herausforderer Alex de Minaur in zwei Sätzen mit 6:4, 6:4 durch. In einem kräftezehrenden Match verwandelte Medvedev, der 2019 in Shanghai triumphiert hatte, nach 1:53 Stunden seinen ersten Matchball.

Highlights: Medvedev nach Sieg gegen de Minaur im Halbfinale

Quelle: SNTV

"Ich war super müde, und ich wusste, dass es gegen Alex lange Ballwechsel geben würde", meinte er im anschließenden On-Court-Interview. "Schon im dritten oder vierten Spiel war mir klar, dass es ein langer Tag wird. Aber ich bin zufrieden mit meiner Leistung."
Das Duell entwickelte sich zu einer physischen Angelegenheit, bei 32 Ballwechseln wurden laut ATP mehr als neun Schläge gezählt. Doch Medvedev ließ sich davon nicht brechen und schlug elf Winner mehr als de Minaur (27:16) und gewann im zweiten Satz 15 von 16 Punkten beim ersten Aufschlag.
"Ich war in den wichtigen Momenten sehr fokussiert, habe den Ball gut getroffen und ihn unter Druck gesetzt. Der zweite Satz war eng, aber am Ende habe ich mein bestes Tennis gefunden. Ich bin sehr glücklich mit meinem Level", so Medvedev.
Zum zweiten Mal in dieser Saison steht Medvedev im Halbfinale eines Masters-Turniers. In Indian Wells war er vor wenigen Monaten noch an Holger Rune gescheitert. In Shanghai soll seine Titel-Durststrecke übrigens enden: Seit Rom 2023 stemmte der 29-Jährige keine Trophäe mehr in die Höhe.

Medvedev: Jetzt wartet Rinderknech

Im Halbfinale trifft der US-Open-Champion von 2021 auf den Franzosen Arthur Rinderknech, der sich gegen Félix Auger-Aliassime ebenso in zwei Sätzen (6:3, 6:4) behauptet hatte.
Der 30-Jährige steht zum ersten Mal bei einem ATP-Turnier der 1000er-Kategorie in der Runde der letzten vier. Zuvor hatte Rinderknech bereits Alexander Zverev (4:6, 6:3, 6:2) und Jiri Lehecka (6:3, 7:6) ausgeschaltet, um in sein erstes Masters-Viertelfinale einzuziehen.
"Das ist großartig. Zuerst habe ich meinem Cousin zugeschaut," meinte Rinderknech mit Bezug auf Valentin Vacherot, der sich als Qualifikant bis ins Halbfinale gekämpft hatte und nun auf Novak Djokovic trifft.
"Er hat am Donnerstag alle Emotionen durchlebt, und ich versuche, ihm zu folgen, zu kämpfen und das Gleiche zu erreichen. Seit Beginn des Turniers ist es einfach unglaublich", so Rinderknech.
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Djokovic bleibt cool im Viertelfinale - Highlights

Quelle: SNTV


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