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Alexander Zverev verpasst Viertelfinale beim ATP-Turnier in Stuttgart
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Publiziert 10/06/2015 um 15:06 GMT+2 Uhr
Der deutsche Hoffnungsträger Alexander Zverev hat beim ATP-Rasenturnier in Stuttgart trotz einer guten Leistung das Viertelfinale verpasst. Der mit einer Wildcard ausgestattete Weltranglisten-84. musste sich auf dem Weissenhof dem an Position acht gesetzten Viktor Troicki mit 3:6, 7:6 (8:6), 3:6 geschlagen geben.
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In den knapp zwei Stunden zwischen Hoffen und Bangen ließ Alexander Zverev kaum eine Gefühlsregung aus. Mal zeigte die größte deutsche Tennis-Hoffnung zuversichtlich die Siegerfaust, um nur wenig später wutentbrannt seinen wilden Wuschelkopf zu schütteln.
Dreimal lag Zverev (18) nach Ausrutschern sogar auf dem sattgrünen Rasen des Stuttgarter Centre Courts. Am Ende verpasste der Teenie eine Überraschung - und damit das Viertelfinale beim ATP-Turnier auf dem Weissenhof.
"Mehr als Enttäuschung nehme ich nicht mit"
"Mehr als Enttäuschung nehme ich nicht mit. Es hat nicht viel gefehlt, wenn man zwei Stunden spielt und zwei Matchbälle abwehrt", sagte der Weltranglisten-84. Zverev nach dem Match gegen den elf Jahre älteren Troicki. Und der angesäuerte Zverev nahm sich in die Pflicht: "Ich muss einfach weiterarbeiten, um solche Matches zu gewinnen."
Damit platzte der Traum des jungen Deutschen von seinem zweiten Husarenstück vor heimischem Publikum. Im vergangenen Juli hatte Zverev, Australian-Open-Juniorensieger von 2014, beim Turnier in Hamburg völlig überraschend das Halbfinale erreicht.
Es war in der Knochenmühle Profitour das erste große Ausrufezeichen des 1,98-m-Schlaks', über den Altmeister Tommy Haas sagt: "Wir können im deutschen Tennis in Zukunft auf einen setzen - und das ist Alexander Zverev." Von Michael Stich ist er sogar schon mal als ein kommender Wimbledonsieger geadelt worden.
Schon jetzt die deutscher Nummer 3
Zverev wird es registriert haben. Fest steht: Seit seiner Sternstunde im Sommer 2014 hat sich der Sohn eines ehemaligen russischen Davis-Cup-Spielers stetig weiterentwickelt. Im vergangenen Monat knackte "Sascha" Zverev, Bruder des knapp zehn Jahre älteren Profispielers Mischa Zverev, die Top 100 und ist inzwischen hinter Philipp Kohlschreiber (Augsburg/Nr. 29) und Benjamin Becker (Orscholz/Nr. 43) sogar schon die deutsche Nummer drei.
Auch gegen den Serben Troicki deutete der aufschlagstarke und unbekümmert aufspielende Zverev sein Potenzial an. Nervenstark wehrte er im Tiebreak des zweiten Satzes zunächst zwei Matchbälle ab, ehe er im entscheidenden Durchgang sein Service zum 1:3 abgab und die Partie schließlich verloren geben musste.
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