Roger Federer schlägt Stan Wawrinka im Halbfinale der ATP Tour Finals in London

Roger Federer greift nach seinem siebten Titel bei den ATP Tour Finals in London. Im Halbfinale setzte sich der 34-Jährige gegen seinen Landsmann und diesjährigen French-Open-Sieger Stanislas Wawrinka glatt in zwei Sätzen durch. Nach 1:10 Stunden verwandelte Federer seinen ersten Matchball zum 7:5, 6:3 und trifft im Traumfinale am Sonntag auf den Weltranglistenersten Novak Djokovic aus Serbien.

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Djokovic zog bereits am Nachmittag mit einem Sieg gegen Rafael Nadal ins Endspiel beim Saisonfinale ein.
Durch ein frühes Break zu null zum 2:0 tankte Djokovic gleich Selbstvertrauen, fand zu seinem Spiel und ließ sich den Vorsprung nicht mehr nehmen.
Am Anfang des zweiten Satzes verspielte er noch einen Breakball, schlug dann aber zum 3:2 und nach zwei Spielbällen für Nadal zum 6:3 zu. Nach nur 1:19 Stunden Spielzeit verwertete Djokovic seinen ersten Matchball.
24 Winner bei 20 unerzwungenen Fehlern standen beim Titelverteidiger letztlich zu Buche - 9:11 lautete diese Bilanz bei Nadal, der lediglich 54 Prozent aller Punkte über seinen ersten Aufschlag für sich entscheiden konnte.

Ewiges Duell steht bei 23:23

Djokovic und Nadal trafen bereits zum 46. Mal aufeinander - kein Match in der Geschichte des Profitennis gab es häufiger.
Der Schützling der deutschen Tennis-Ikone Boris Becker glich in der "ewigen" Bilanz der Ausnahmespieler zum 23:23 aus. Von den letzten neun Aufeinandertreffen gewann Djokovic acht.
Der 28-Jährige hat am Sonntag die Chance, als erster Spieler überhaupt das Abschlussturnier der acht besten Tennisprofis des Jahres zum vierten Mal in Folge zu gewinnen.
In den vergangenen drei Jahren gewann er zweimal gegen Federer (2012 und 2014 kampflos) und einmal gegen Nadal (2013). 2008 in Shanghai hatte er zum ersten Mal beim Masters Cup triumphiert.
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