ATP Race to London | So stehen die Chancen von Alexander Zverev
Alexander Zverev kämpft im ATP Race weiterhin um die Teilnahme an den ATP Finals in London (10. bis 17. November). Derzeit liegt der 22-Jährige auf Rang sieben, was zur Qualifikation reichen würde. Im vergangenen Jahr gewann Zverev das Saisonabschluss-Event der besten acht Spieler des Jahres. Eurosport.de erklärt, wie Zverevs Chancen stehen, auch 2019 dabei zu sein.
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Klar ist bislang: Rafael Nadal, Novak Djokovic, Roger Federer, Daniil Medvedev, Dominic Thiem und Stefanos Tsitsipas haben auf den Rängen eins bis sechs ihr Ticket für die ATP Finals in London bereits in der Tasche.
Dahinter wird es spannend: Derzeit haben Alexander Zverev (2945 Punkte) auf Position sieben und Matteo Berrettini auf Platz acht (2660) die verbleibenden beiden Startplätze inne.
Race to London - Plätze 7 bis 15 auf einen Blick (Stand 30. Oktober):
Zverev unmittelbar vor Finals-Qualifikation
Titelverteidiger Zverev steht dicht vor der erneuten Teilnahme am ATP-Finale London. Beim letzten Masters-Turnier der Saison in Paris verabschiedeten sich gleich drei direkte Kontrahenten des gebürtigen Hamburgers mit Zweitrunden-Niederlagen aus dem Kampf um die zwei noch verbliebenen London-Startplätze.
Bautista Agut unterlag dem Australier Alex de Minaur 6:7 (2:7), 6:7 (1:7), Goffin verlor 5:7, 1:6 gegen den Bulgaren Grigor Dimitrow.
Fognini musste sich dem Kanadier Denis Shapovalov 6:3, 3:6, 3:6 geschlagen geben. Monfils wahrte hingegen mit einem 6:4, 7:6 (7:4) gegen seinen Landsmann Benoit Paire seine Chancen auf das Saisonfinale.
Nur noch Berrettini, Monfils und Schwartzman, der dazu allerdings das Turnier in Paris gewinnen muss, können im "Race to London" noch an Zverev vorbeziehen.
So schafft es Zverev nach London
Zverev kann mit einer Finalteilnahme beim ATP Masters in Paris-Bercy aus eigener Kraft die ATP Finals erreichen, unabhängig von den Ergebnissen der Konkurrenten. Sollten die direkten Verfolger aber patzten, könnte es auch ohne Endspiel-Teilnahme für das London-Ticket reichen.
Diese Turniere gehen noch in die Race-Wertung ein:
ATP Race to London: So funktioniert's
Beim Race to London beginnen alle Spieler - im Unterschied zur eigentlichen Weltrangliste - zum Saisonstart bei null Punkten. In der Folge werden alle Zähler addiert, die die Profis auf der ATP Tour einfahren - unabhängig davon, wie viele Wettbewerbe sie spielen. Die besten Acht sind dann im November bei den ATP Finals dabei.
Einzige Ausnahme: Schafft ein Grand-Slam-Champion aus der laufenden Saison nicht den Sprung in die Top 8, steht aber in den Top 20, bekommt er automatisch den achten Startplatz zugesprochen. Die passiert allerdings selten. 2014 profitierte zuletzt Marin Cilic von der Regelung. Der Kroate gewann die US Open, landete im Ranking auf Platz neun - und war entsprechend trotzdem in London dabei.
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