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Kerber und Görges weiter
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Publiziert 14/01/2013 um 06:09 GMT+1 Uhr
Die Kielerin Angelique Kerber hat ihre Auftakthürde bei den Australian Open gemeistert und ist Julia Görges in die zweite Runde von Melbourne gefolgt. Die an Position fünf gesetzte Kerber hatte beim 6:2, 6:4 in ihrem Auftaktmatch gegen die 18-jährige Jelina Switolina (Ukraine) mehr Mühe als erwartet. Doch trotz eines 0:3-Rückstands im zweiten Satz behielt sie die Nerven.
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Nach 1:17 Stunden verwandelte Wimbledon-Halbfinalistin Kerber auf dem Showcourt 2 ihren zweiten Matchball. Zwei Tage vor ihrem 25. Geburtstag trifft die Linkshänderin am Mittwoch entweder auf Lucie Hradecka (Tschechien) oder Kiki Bertens (Niederlande).
"Es war kein einfaches Match, nicht nur, weil es sehr windig auf dem Platz war und ich sie gar nicht kannte. Bei der ersten Runde eines Grand Slams ist man immer etwas nervös, ich bin froh, dass ich es gemeistert habe. Die Situation ist ja auch neu für mich, so hoch war ich noch nie gesetzt und der Druck von außen ist schon ziemlich hoch", sagte Kerber, die es nun mit der Tschechin Lucie Hradecka zu tun bekommt.
Zuvor hatte Julia Görges als erste Deutsche die zweite Runde erreicht. Die 24-Jährige musste allerdings hart kämpfen, ehe der 7:5, 2:6, 6:4-Auftaktsieg gegen die Qualifikantin Wera Duschewina (Russland) unter Dach und Fach gebracht war. Im nächsten Match wartet auf Görges Romina Oprandi aus der Schweiz.
Erst am Ende reingekommen
Nach 2:05 Stunden verwandelte die letztjährige Achtelfinalistin ihren ersten Matchball und ließ ihrer Erleichterung freien Lauf. "Ich bin nicht zufrieden. Ich bin relativ angespannt ins Match gegangen und war viel zu verkrampft. Es war wohl so ein typisches Erstrundenmatch, das man einfach irgendwie überstehen muss. Erst am Ende bin ich besser reingekommen und wurde belohnt", sagte Görges, und dann: "Oprandi wird in der nächsten Runde eine harte Aufgabe, da muss ich ein bis zwei Schippen, drauflegen. Ich hoffe aber, dass es gut für mich laufen wird."
Die an Position 18 gesetzte Fed-Cup-Spielerin machte insgesamt nur einen Punkt mehr als die Weltranglisten-147. Duschewina (92:91), leistete sich 40 unerzwungene Fehler und ließ zwölf Breakchancen zu. Im vergangenen Jahr hatte Görges bei den Australian Open das erste Grand-Slam-Achtelfinale ihrer Karriere erreicht. Dort war sie allerdings klar an der Polin Agnieszka Radwanska gescheitert.
Das frühe Aus ereilte dagegen Mona Barthel, die sich in einem Dreisatzkrimi der Kasachin Ksenia Perwak mit 5:7, 6:2 und 4:6 beugen musste.
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