Australian Open - Novak Djokovic veliert im Achtelfinale gegen Hyeon Chung

Youngster Hyeon Chung hat bei den Australian Open für den nächsten Paukenschlag gesorgt und Novak Djokovic im Achtelfinale mit 7:6 (7:4), 7:5 und 7:6 (7:3) geschlagen. Damit bekommt es der 21-Jährige aus Südkorea nun mit Tennys Sandgren zu tun, der Dominic Thiem mit 6:2, 4:6, 7:6 (7:4), 6:7 (7:9), 6:3 bezwang und ebenfalls völlig überraschend die Runde der letzten Acht erreichte.

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Djokovic fand während der kompletten Partie nicht zu gewohnter Sicherheit und Präzision. Allerdings war der Melbourne-Rekordsieger nicht im Vollbesitz seiner Kräfte und musste sich während der Partie am seit Monaten lädierten Ellbogen und am rechten Fuß behandeln lassen.
"Ich muss die Umstände akzeptieren, auch wenn es frustrierend ist." Dennoch lobte er Chung, der eine jüngere und zumindest derzeit fittere Ausgabe seiner selbst ist:
Erstaunlich war, dass Chung in allen drei Sätzen mit frühen Breaks in Führung ging und Djokovic jedes Mal wieder herankam.
In den entscheidenden Phasen aber hatte der Südkoreaner die besseren Argumente, nach drei Stunden und 21 Minuten beendete er das Match zu seinen Gunsten. Chung konnte sein Glück kaum fassen:
Es sei "eine Ehre, gegen Novak zu spielen. Als ich jünger war, habe ich ihn immer kopiert, er ist mein Idol", so Chung. Es war der bislang größte Coup in der noch jungen Karriere des 21-Jährigen, der 2017 die NextGen-Finals in Mailand gewann und in der 3. Runde von Melbourne Alexander Zverev in fünf Sätzen niederrang.
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