Australian Open 2020 | Alexander Zverev schlägt Marco Cecchinato

Alexander Zverev ist gut in die Australian Open in Melbourne gestartet, tat sich beim 6:4, 7:6 (7:4), 6:3 gegen Marco Cecchinato aber schwer. In Runde zwei bekommt er es nun mit Egor Gerasimov aus Weißrussland zu tun. Für Begeisterung sorgte Zverev mit seiner Ankündigung, 10.000 Dollar pro Sieg für die Opfer der Buschbrände zu spenden - und im Fall des Turniersiegs sogar das gesamte Preisgeld.

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"Meine Leistung ist noch ausbaufähig, aber es war schon viel besser als noch beim ATP Cup", erklärte Zverev nach seinem Sieg im Interview mit Eurosport-Reporter Markus Paszehr.
Zverev geriet im ersten Satz überraschend mit 2:4 gegen den als Sandplatzspezialist geltenden Italiener in Rückstand.
Mit vier Spielgewinnen in Serie holte sich der 22-Jährige dennoch die Satzführung - dank einer Steigerung, wie Eurosport-Experte Boris Becker erklärte:
Cecchinato, der 2018 im Halbfinale der French Open stand, blieb auch in der Folge ein unangenehmer Gegner. Der Weltranglisten-77. stand bei 5:3 sogar kurz vor dem Satzausgleich, ließ die Chance bei eigenem Aufschlag aber liegen. Zverev rettete sich in den Tiebreak, den er mit 7:4 für sich entschied.
Kurios: Zverev musste auch im dritten Satz einem Break-Rückstand hinterherlaufen. Der Hamburger verlor gleich sein erstes Aufschlagspiel zum 0:1, ehe er zurüchschlug. Das entscheidende Break gelang ihm im achten Spiel zum 5:3, bei eigenem Aufschlag machte Zverev dann alles klar.
"Ich bin heute konstanter gewesen, auch wenn ich nicht das beste Tennis meiner Karriere gespielt habe. Aber es war ein Anfang", so Zverev.

T-Shirt-Panne bei Zverev vor dem Match

Vor dem Match handelte sich der Deutsche zunächst Ärger ein, weil er im Trainings-T-Shirt mit zu großer Sponsoren-Aufschrift auf den Platz kam.
Obwohl er sich hastig umzog, teilte ihm Schiedsrichter Jaime Campistol aus Spanien mit: "Ich muss das melden." Zverev wird wohl eine Geldstrafe bekommen für das Textilvergehen. "Ich habe das zu spät bemerkt", sagte der Youngster zu seinem Fauxpas.

Koepfer kann nicht US-Open-Lauf anknüpfen

Dominik Koepfer aus Furtwangen ist dagegen in der 1. Runde ausgeschieden. Der 25-Jährige, der im vergangenen Jahr mit dem Einzug ins Achtelfinale der US Open für Aufsehen sorgte, unterlag dem spanischen Qualifikanten Pedro Martinez mit 3:6, 4:6 und 5:7.
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