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Alexander Zverev nimmt bei Australian Open Fahrt auf: Starke Nerven, starke Schläge
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Publiziert 12/02/2021 um 08:36 GMT+1 Uhr
Alexander Zverev hat durch einen ungefährdeten 6:3, 6:3, 6:1-Sieg gegen Adrian Mannarino das Achtelfinale bei den Australian Open erreicht. Der letzte verbliebene Deutsche im Turnier agierte variabel und reagierte gut auf den unangenehmen Spielstil seines Gegenübers. Auch in kritischen Situationen blieb Zverev nervenstark und wehrte alle drei Breakbälle gegen sich ab - ein überzeugender Auftritt.
Alexander Zverev
Fotocredit: Getty Images
Alexander Zverev klatschte den bemitleidenswerten Adrian Mannarino ab, dann winkte er nach seiner Demonstration der Stärke grinsend ins Publikum.
Mit einem äußerst dominanten 6:3, 6:3, 6:1 ist der Weltranglistensiebte ins Achtelfinale der Australian Open eingezogen und blieb auch im sechsten Duell mit dem Franzosen ungeschlagen - der Traum vom ersten Grand-Slam-Titel lebt.
Dennoch blieb Zverev nach der souveränen und konzentrierten Vorstellung selbstkritisch. "Ein Tennismatch ist nie perfekt, aber ich habe okay und aggressiv gespielt. Ich hoffe, mein Körper wird langsam besser", sagte der Halbfinalist des Vorjahres bei Eurosport.
Seine Bauchmuskelverletzung ließ er sich gegen Mannarino zumindest nicht anmerken, 19 Asse unterstrichen die starke Leistung.
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Highlights | Zverev lässt Mannarino nicht den Hauch einer Chance
Quelle: WSC
Nächstes Zverev-Spiel ohne Fans
Als nächstes spielt Zverev, der letzte verbliebene Deutsche in den Einzelwettbewerben, am Sonntag gegen den Serben Dusan Lajovic oder den Spanier Pedro Martinez - dann aber ohne Fans im Stadion. Aufgrund eines Corona-Ausbruchs in einem Quarantäne-Hotel am Flughafen gilt ab Samstag in Melbourne ein fünftägiger Lockdown. Die Australian Open dürfen zwar weitergehen, die Profis müssen sich aber in einer Bubble bewegen und auf die Unterstützung der bislang rund 20.000 Fans am Tag verzichten.
Gegen Mannarino spielte Zverev bereits zum vierten Mal im vergangenen halben Jahr, darunter auch das kuriose Drittrundenmatch bei den US Open mit dreistündigem Corona-Wirrwarr im Vorfeld. Trotz der makellosen Bilanz war der Deutsche aber gewarnt, die Partien gegen den unkonventionell spielenden Linkshänder waren immer sehr umkämpft und eng. "Er ist jemand, der mein Tempo aus dem Ball unglaublich mitnehmen kann", sagte Zverev.
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"Highlightschlag": Zverev begeistert mit Return von ganz außen
Quelle: Eurosport
Zverev bleibt nervenstark
Am Freitag hatte er deutlich weniger Mühe. Zwei Breakbälle beim Stand von 2:2 wehrte Zverev nervenstark ab, schlug danach beim Aufschlag des Franzosen selber zu und holte sich den ersten Satz in 34 Minuten. Mannarino wirkte unruhig und kam nicht richtig ins Match - Zverev ließ das mit seinem kompromisslosen und taktisch variablen Spiel aber auch gar nicht zu.
Die deutsche Nummer eins ließ nicht locker, nach einem Doppelfehler Mannarinos schnappte er sich auch im zweiten Durchgang ein Break. Zverev blieb dominant, ließ den Franzosen sein unbequemes Spiel weiter nicht aufziehen. Nach einem weiteren Aufschlagverlust zu Beginn des dritten Durchgangs warf Mannarino entnervt seine Kappe weg. Nach 1:43 Stunden verwandelte Zverev seinen ersten Matchball.
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Zverev im Glück: Netzkante mit Happy End
Quelle: Eurosport
(SID)
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