Im Achtelfinale von Melbourne trifft Alexander Zverev auf Dusan Lajovic (Serbien/Nr. 23), der Pedro Martínez (Spanien) 6:7 (6:8), 7:5, 6:1, 6:4 bezwang.
Gegen Mannarino verwandelte Zverev nach 1:43 Stunden seinen ersten Matchball. Wie schon beim Zweitrundensieg gegen Maxime Cressy (USA) ließ er dabei kein einziges Break zu und beherrschte seinen Gegner in allen Kategorien.
"Ein Tennismatch ist nie perfekt, aber alles in allem war es okay", sagte Zverev bei Eurosport.
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"Er schlägt Mannarino glatt in drei Sätzen und ist nicht zufrieden, sondern schaut sehr kritisch auf das, was noch besser sein könnte", meinte Expertin Barbara Rittner bei Eurosport: "Er will noch mehr. Er hat, glaube ich, dass verloren US-Open-Finale im Hinterkopf und will einfach dieses einen Schritt noch weitergehen und ist sehr fokussiert. Er nimmt jeden Gegner total ernst und macht auf mich einen sehr tollen Eindruck: rundum ausgeglichen und spielerisch gut."
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Zverev muss auf Bauchmuskeln Acht geben

Seine Bauchmuskelbeschwerden werden langsam besser, behindern ihn aber noch leicht.
"Mein Körper wird langsam besser", sagte der 23-Jährige: "Ich kann fast schon wieder normal aufschlagen." Gegen Mannarino gelangen Zverev 19 Asse bei sechs Doppelfehlern.

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Zverev brachte 68 Prozent seiner ersten Aufschläge ins Feld und machte dann mit 88 Prozent auch den Punkt. Durchschnittlich servierte der Hamburger mit 205 km/h, sein härtester Aufschlag hatte 222 km/h.
Er müsse allerdings noch ein bisschen Acht geben und sei "noch nicht ganz frei im Kopf. Mal schauen, wie es weiter aussieht."

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Corona-Lockdown in Melbourne

"Er ist richtig angekommen", analysierte Barbara Rittner bei Eurosport: "Er hat super aufgeschlagen, hat eine super Länge in den Bällen gehabt und hat Mannarino nie zu seinem Spiel kommen lasse, weil er ihn mit Härte und Länge so unter Druck gesetzt hat. Er hat ihn quasi überrollt. Das war richtig souverän. Er hat Kraft gespart, das ist auch immer ein Thema. Alles gut - läuft gut."
In Melbourne wurde derweil wegen eines Corona-Ausbruchs in einem Flughafenhotel mit zunächst 13 neuen Fällen ein fünftägiger Lockdown verhängt.
Die Spiele der Australian Open finden mindestens von Samstag bis Mittwoch ohne Zuschauer statt. "Ich habe es in den Nachrichten gehört", sagte Zverev. "Ich hoffe, dass es am Mittwoch besser aussieht und wie wieder vor Fans spielen können."

"Highlightschlag": Zverev begeistert mit Return von ganz außen

Zverev kennt Mannarino gut

Zverev ist in Melbourne der letzte verbliebene Deutsche in den Einzel-Wettbewerben. Im Vorjahr war der 23-Jährige erst im Halbfinale am Österreicher Dominic Thiem gescheitert.
Zverev blieb auch im sechsten Duell mit Mannarino ungeschlagen. Im vergangenen halben Jahr war es bereits der vierte Vergleich mit dem unkonventionell spielenden Linkshänder, darunter auch das kuriose Drittrundenmatch bei den US Open mit dreistündigem Corona-Wirrwarr im Vorfeld. "Normalerweise spielen wir vier Stunden lang", meinte Zverev.
Am Freitag agierte Zverev gegen den 32-Jährigen äußerst konzentriert und dominant, er geriet nie in ernsthafte Gefahr.
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(mit SID)

Winner soweit das Auge reicht: Zverevs beste Schläge gegen Mannarino

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