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Novak Djokovic enthüllt Details über Zeit in Australien - und stellt Grund der Abschiebung klar
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Publiziert 15/02/2022 um 11:07 GMT+1 Uhr
Novak Djokovic verriet im Interview mit der "BBC" einige Details über seine Zeit in Australien. Der Serbe erklärte, er sei nicht wegen seines Impfstatus oder eines fehlerhaften Visums abgeschoben worden. Demnach wollte der Einwanderungsminister eine Anti-Impf-Bewegung verhindern. Der Weltranglistenerste räumte außerdem mit den Spekulationen über seine Covid-Erkrankung auf.
Novak Djokovic in Melbourne
Fotocredit: Getty Images
Im Interview mit der "BBC" spricht Novak Djokovic erstmals detailliert über seine Ankunft in Australien und die Kritik an seinem Verhalten.
Seine Zeit in Gewahrsam sei schwierig gewesen: "Ich war wirklich traurig und enttäuscht darüber, wie das Ganze für mich in Australien endete", sagte er. "Es war nicht einfach."
Der Serbe stellte außerdem den Grund seiner Abschiebung klar: "Was die Leute wahrscheinlich nicht wissen, ist, dass ich nicht aus Australien abgeschoben wurde, weil ich nicht geimpft war, gegen Vorschriften verstoßen habe oder einen Fehler in meiner Visumserklärung gemacht habe. All dies wurde vom australischen Bundesgericht und vom Einwanderungsminister bestätigt und für gültig erklärt."
Der Weltranglistenerste sei nach eigenen Angaben als präventive Maßnahme aus dem Lande verwiesen worden: "Der Grund für meine Ausweisung aus Australien war, dass der Einwanderungsminister von seinem Ermessen Gebrauch machte und mein Visum annullierte, weil er der Meinung war, dass ich eine Anti-Impf-Stimmung im Land oder in der Stadt hervorrufen könnte, was ich absolut nicht teile."
Djokovic thematisiert Spekulationen um Corona-Erkrankung
Im Interview äußerte sich Djokovic auch zu den Mutmaßungen über die Abfolge der Ereignisse vor den Australian Open im Januar. Spekulationen hatten von einem taktisch sinnvollen Zeitpunkt der Covid-Erkrankung gesprochen. Djokovics positiver Corona-Test Mitte Dezember ermöglichte so eine medizinische Ausnahmegenehmigung für die Teilnahme am Turnier.
Eine willentliche Ansteckung oder einen gefälschten PCR-Test stritt der 34-Jährige ab: "Ich verstehe, dass es viel Kritik gibt, und ich verstehe, dass die Leute verschiedene Theorien darüber aufstellen, wie viel Glück ich hatte oder wie praktisch es ist", räumte der Serbe ein.
Die Krankheit nehme Djokovic aber nicht auf die leichte Schulter: "Aber niemand, der Covid bekommt, hat Glück. Millionen von Menschen auf der ganzen Welt haben damit zu kämpfen und tun es immer noch. Ich nehme das also sehr ernst, ich möchte wirklich nicht, dass jemand denkt, ich hätte etwas missbraucht oder zu meinen Gunsten einen positiven PCR-Test bekommen, um schließlich nach Australien gehen zu können."
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Quelle: Eurosport
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