Australian Open 2023: Casper Ruud scheitert an Jenson Brooksby, Andrey Rublev und Holger Rune auf Kurs
Der Weltranglistendritte Casper Ruud ist bei den Australian Open in Melbourne völlig überraschend schon in Runde zwei ausgeschieden. Der an Position zwei gesetzte Norweger erwischte einen gebrauchten Tag und scheiterte 3:6, 5:7, 7:6 (7:4), 2:6 an Jenson Brooksby aus den USA. Am Tag zuvor war bereits der topgesetzte Titelverteidiger Rafael Nadal an Mackenzie McDonald gescheitert.
2. Runde: Brooksby zwingt Ruud in die Knie - Highlights
Quelle: Eurosport
Drei Stunden und 55 Minuten lang versuchte Casper Ruud, das Aus abzuwenden. Vergeblich. Bereits im dritten Satz roch es schwer nach Niederlage, als Jenson Brooksby auf 5:2 davonzog und dicht vor dem Sieg stand.
Ruud berappelte sich noch einmal und verkürzte dank einer Aufholjagd in den Sätzen.
Wer geglaubt hatte, das Match hätte nun eine Wende erfahren, sah sich getäuscht.
Brooksby fand zurück in die Spur und zwang dem Favoriten wieder sein Spiel auf. Mit 6:2 löste der 22-Jährige das Ticket für Runde drei.
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Unfassbarer Satzball - Brooksby mit Glück und Klasse gegen Ruud
Quelle: Eurosport
"Casper ist in erster Linie ein Kämpfer und daher wusste ich, dass es ein großer Fight werden würde. Ich war ziemlich zuversichtlich, was mein Niveau angeht und wollte einfach nur Spaß haben, da draußen zu spielen. Ich bin wirklich stolz auf meine mentale Entschlossenheit, nachdem der dritte Satz nicht nach meinem Geschmack verlaufen war", erklärte Brooksby.
Ruud, der im vergangenen Jahr sowohl bei den French Open als auch den US Open ins Finale eingezogen war, musste dagegen seinen Traum vom ersten Grand-Slam-Titel weiter aufschieben.
Rublev und Rune nehmen nächste Hürde
Andrey Rublev wiederum ist diesem Ziel einen Schritt näher gekommen. Der an Position fünf gesetzte Russe bezwang Emil Ruusuvuori 6:2, 6:4, 6:7 (2:7), 6:3.
Nach 2:42 Stunden beendete Rublev die Partie zu seinen Gunsten und trifft nun auf Daniel Evans. Der Brite feierte in der 2. Runde einen souveränen 6:4, 6:4, 6:1-Erfolg gegen Jérémy Chardy aus Frankreich.
Holger Rune wurde seiner Favoritenrolle ebenfalls gerecht. Der Däne, Nummer neun der Setzliste in Melbourne, ließ beim 7:5, 6:4, 6:4 gegen Maxime Cressy aus den USA nichts anbrennen.
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