Australian Open 2023: Laura Siegemund feiert Dreisatzsieg gegen Irina-Camelia Begu und trifft auf Caroline Garcia

Laura Siegemund steht zum zweiten Mal in ihrer Karriere in der dritten Runde der Australian Open. Die 34-Jährige aus Metzingen kämpfte sich gegen die an Nummer 27 gesetzte Rumänin Irina-Camelia Begu mit 5:7, 7:5, 6:3 durch. Die letzte verbliebene deutsche Teilnehmerin im Turnier trifft nun auf Mitfavoritin Caroline Garcia, die die einstige US-Open-Finalistin Leylah Fernandez 7:6 (7:5), 7:5 schlug.

Laura Siegemund bei den Australian Open

Fotocredit: Imago

"Das wart hart, ich bin gefühlt erst vom letzten Match gekommen. Aber wenn ich etwas bin, dann eine Kämpferin", erklärte Laura Siegemund im Interview mit Eurosport-Reporter Markus Paszehr. "Es ist eine körperliche Sache bei mir. Es liegt an der Physis, nicht an meinem Tenisspiel."
Siegemund hatte erst am Vortag ihr Erstrundenmatch nach wetterbedingten Verschiebungen absolvieren können und dabei mit einem Dreisatz-Erfolg gegen Lucia Bronzetti ihren ersten Sieg auf Grand-Slam-Ebene seit dem Viertelfinaleinzug in Paris 2020 gefeiert.
In Melbourne hatte sie 2016 schon einmal die dritte Runde erreicht.
Gegen Begu war es von Beginn an ein umkämpftes Match.
Im ersten Durchgang schlug Siegemund beim Stand von 5:4 zum Satzgewinn auf, ließ sich das Service aber abnehmen. Doch ihr Kampfgeist war nicht gebrochen, sie verdiente sich den dritten Durchgang, in dem sie dann schnell davonzog und nach 3:12 Stunden das Weiterkommen perfekt machte.

Garcia nach engem Duell gegen Fernandez weiter

Nun wartet Caroline Garcia. Die an Position vier gesetzte Französin gehört zu den Mitfavoritinnen in Melbourne.
Gegen Leylah Fernandez, die 2021 im Endspiel der US Open stand, musste Garcia allerdings hart kämpfen. Nach einer Stunde und 52 Minuten aber hatte die 29-Jährige das Ticket für die 3. Runde in der Tasche.

Sabalenka souverän, Kontaveit geht in die Knie

Aryna Sabalenka aus Belarus kam derweil zu einem ungefährdeten 6:3, 6:1-Erfolg über die US-Amerikanerin Shelby Rogers, während die an 16 gesetzte Estin Anett Konatveit 6:3, 3:6, 4:6 an Magda Linette aus Polen scheiterte.
Eine Überraschung gab es auch in der Margaret Court Arena. Top-10-Spielerin Veronika Kudermetova aus Russland musste sich US-Qualifikantin Katie Volynets 4:6, 6:2, 2:6 geschlagen geben.
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(SID)
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2. Runde: Sabalenka lässt Rogers keine Chance - Highlights

Quelle: Eurosport

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