Australian Open 2023: Novak Djokovic zeigt Andrey Rublev im Viertelfinale die Grenzen auf
Novak Djokovic ist nur noch zwei Siege von seinem 22. Grand-Slam-Titel entfernt. Im Viertelfinale der Australian Open in Melbourne bezwang der Serbe Andrey Rublev aus Russland 6:1, 6:2, 6:4. Djokovic, mit neun Erfolgen Rekordchampion beim ersten Major-Event der Saison, bekommt es nun mit Außenseiter Tommy Paul zu tun, der sich im US-Duell gegen Ben Shelton 7:6 (8:6), 6:3, 5:7, 6:4 durchsetzte.
Viertelfinale: Djokovic spielt Rublev aus - Highlights
Quelle: Eurosport
Novak Djokovic baute seine phänomenale Bilanz auf 26 Siege in Serie bei den Australian Open aus, auf australischem Boden hat er gar die vergangenen 39 Partien für sich entschieden.
"Ich könnte nicht glücklicher sein mit meinem Tennis, ich spiele sehr solide, auch von der Grundlinie. Zusammenfassend kann ich sagen, dass ich in den wichtigen Momenten am besten gespielt habe, das macht mich wirklich glücklich", zeigte sich der 35-Jährige hochzufrieden mit seiner Vorstellung in der Rod Laver Arena.
Djokovic setzte den ersten Nadelstich der Partie, nahm Rublev das Service zum 3:1 ab und führte nach nur 23 Minuten mit 4:1.
"Novak macht das besser, geht früher auf die Ecken und vermeidet dadurch die langen Ballwechsel", erklärte Boris Becker bei Eurosport.
Djokovic sorgt für klare Verhältnisse
Rublev bekam keinen Fuß in die Tür, erspielte sich keine Breakchance und musste den ersten Satz nach 39 Minuten abgeben. "Das 1:6 sieht aber zu deutlich aus", befand Becker.
Die Dinge entwickelten sich auch in der Folge eindeutig zu Gunsten von Djokovic. Der 35-Jährige musste zwar erste Breakbälle des Russen abwehren, nutze seine Chancen aber eiskalt und schnappte sich den zweiten Satz per Doppelbreak.
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Angespannte Phase: Djokovic schreit alles raus - Rublev wütet
Quelle: Eurosport
Es war beeindruckend, wie konsequent Djokovic seine Möglichkeiten suchte und Rublev nie das Gefühl vermittelte, dass er der Partie noch eine Wende geben könnte.
Becker: "Aufschlag hilft Djokovic enorm"
"Der Aufschlag hilft Novak enorm. Er kommt zu schnellen Punkten und spart Kraft", analysierte Becker und spielte damit auf die Oberschenkelprobleme an, die den Superstar in den ersten drei Runden behinderten.
Djokovic sorgte auch im dritten Satz schnell für klare Verhältnisse, gleich das erste Aufschlagspiel von Rublev wandelte er in ein Break um.
Nach einer Gesamtspielzeit von 2:05 Stunden nutzte der Superstar seinen ersten Matchball und zog zum 44. (!) Mal in seiner Laufbahn in ein Grand-Slam-Halbfinale ein.
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Ständchen für Mama - Djokovic singt Happy Birthday in Melbourne
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"Das Ergebnis ist aus meiner Sicht etwas zu deutlich ausgefallen, aber Rublev hatte nicht die Klasse, um entsprechend dagegenzuhalten", urteilte Eurosport-Experte Becker.
Djokovic sah es ähnlich. "Insgesamt war das Resultat, vor allem in den ersten beiden Sätzen, zu klar."
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Djokovic exklusiv: "Muss mich manchmal kneifen, ob alles real ist"
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Auffallend war die Klasse des Serben beim Service. 14 Asse und eine satte Punktquote von 80 Prozent über den ersten Aufschlag waren eine exzellente Basis für Djokovic, der am Freitag im Halbfinale haushoher Favorit gegen Tommy Paul ist.
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