Australian Open 2023: Otte unterliegt Shang in der ersten Runde - Altmaier gegen Tiafoe raus

Bitteres Erstrundenaus für Oscar Otte bei den Australian Open: Die 29 Jahre alte deutsche Nummer zwei musste sich dem erst 17-jährigen Chinesen Shang Juncheng mit 2:6, 4:6, 7:6 (7:2), 5:7 geschlagen geben. Der Kölner verpasste damit auch in seinem insgesamt vierten Match in diesem Jahr einen Sieg und sucht nach seiner Form. Otte hatte von Beginn an Probleme mit dem Qualifikanten.

Otte v Shang - Australian Open highlights

Quelle: Eurosport

Shang Juncheng ist der jüngste Qualifikanten bei einem Grand Slam seit dem heutigen Weltranglistenersten Carlos Alcaraz 2021 in Melbourne.
Der Weltranglisten-194. servierte konstant und hatte eine gute Länge in seinen aggressiven Grundlinienschlägen, Otte fehlte dagegen lange der Rhythmus.
Erst im dritten Satz schaffte es der Davis-Cup-Spieler, die Kontrolle häufiger zu übernehmen und spielte im Tiebreak seine Aufschlagstärke aus.
Doch sein Kontrahent ließ sich davon nicht beeindrucken und setzte sich durch. "Er hat zuletzt oft in der ersten Runde verloren. Das nagt am Selbstbewusstsein", meinte Eurosport-Experte Boris Becker.

Altmaier bietet Tiafoe Paroli

Auch Daniel Altmaier muss in Melbourne seine Sachen packen.
Der 24-Jährige zeigte gegen den US-Open-Halbfinalisten Frances Tiafoe bei seiner 3:6, 3:6, 7:6 (7:5), 6:7 (6:8)-Niederlage eine phasenweise überzeugende Leistung, musste sich aber geschlagen geben.
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1. Runde: Altmaier bietet Tiafoe die Stirn - Highlights

Quelle: Eurosport

Schon im vergangenen Jahr war Altmaier bei allen vier Majors in der ersten Runde gescheitert. Diesmal verdiente er sich aber ein Lob.
"Hut ab, Daniel hat sich da nach zwei klareren ersten Sätzen gegen Tiafoe nochmal richtig reingebissen, hatte im vierten Satz sogar Satzball, um den fünften Satz zu erzwingen", analysierte Eurosport-Experte Becker: "Klar, Tiafoe war der Favorit, aber Respekt für Daniel, der hier ein gutes Spiel gezeigt hat."

Otte fühlt sich "wie eine Mülltonne auf dem Platz"

Nach seinem bitteren Erstrunden-Aus ging Otte mit sich selbst hart ins Gericht.
"Ich stand gefühlt wie eine Mülltonne auf dem Platz und habe es überhaupt nicht hinbekommen, mal einen vernünftigen Return reinzuspielen mit der Rückhand vor allen Dingen", sagte der 29-Jährige.
Der Kölner Otte verpasste damit auch in seinem insgesamt vierten Match in diesem Jahr einen Sieg und sucht nach seiner Form.
"Wahnsinn, was heute passiert ist. Ich kann es immer noch nicht richtig glauben", sagte er: "Wir haben in der Vorbereitung trainiert bis zur Kotzerei." Es sei eines seiner schlechtesten Matches der vergangenen Jahre gewesen, die deutsche Nummer zwei wolle aber den Kopf nicht in den Sand stecken.

Hanfmann kämpft vergeblich

Auch Yannick Hanfmann musste nach einem kräftezehrenden Kampf bereits in der ersten Runde die Segel streichen.
Der Karlsruher unterlag trotz bester Chancen dem nie aufgebenden Lokalmatador Rinky Hijikata in fünf Sätzen (6:4, 6:4, 3:6, 6:7, 3:6).
Nach 4:25 Stunden verwandelte Hijikata seinen dritten Matchball und zog in die nächste Runde ein.
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Huge celebrations as Hijikata beats Hanfmann from two sets down

Quelle: Eurosport

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(SID)

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