Australian Open 2025 - Eva Lys begeistert in Melbourne: Darum ist der Knoten bei der Hamburgerin geplatzt

Eva Lys spielt bei den Australian Open weiterhin fulminant auf, ihr Dreisatz-Sieg gegen Jaqueline Cristian aus Rumänien bedeutete nicht nur den Einzug ins Achtelfinale, sondern stellte auch ein Novum dar. Nie zuvor hatte in Melbourne ein weiblicher "Lucky Loser" die Runde der letzten 16 erreicht. Im Anschluss an ihr Match verriet Lys, welche Veränderung im Vorbereitungsablauf ihr zugutekommt.

3. Runde: Lys setzt fabelhafte Reise dank Gala fort - Highlights

Quelle: Eurosport

"Ich finde das ein bisschen unfair, muss ich sagen", klagte Eva Lys im Anschluss an ihre Gala am Eurosport-Mikrofon.
Unfair, dass sie "direkt nach so einem Match interviewt" werde, führte die Hamburgerin mit einem strahlenden Lächeln aus. Sie habe schlicht noch "keine Worte" für das, was sie nur Augenblicke zuvor erlebt hatte.
Lys, die mit ihrem 4:6, 6:3, 6:3 gegen Jaqueline Cristian zur ersten Spielerin in der Geschichte der Australian Open avancierte, die als "Lucky Loser" bis ins Achtelfinale vorstieß, fand schließlich doch noch Worte.
"Es war so ein toughes Match, ich habe zum vierten Mal gegen sie gespielt und noch nie in zwei Sätzen gewonnen. Ich hatte im ersten Satz Schwierigkeiten, reinzukommen." In den Sätzen zwei und drei habe sie dank ihres positiven Denkens und dem "Lucky-Loser-Feeling", also dem Umstand, nichts zu verlieren zu haben, deutlich befreiter aufspielen können.

"Das geilste Turnier meines Lebens"

Das Ergebnis war eine selbstbewusste, nahezu glanzvolle Vorstellung – und der Einzug in die Runde der letzten 16, in der sie es nun mit keiner Geringeren als Superstar Iga Swiatek zu tun bekommt. "Das ist das geilste Turnier meines Lebens", schwärmte Lys am Eurosport-Mikrofon – und blickte auf das Duell mit der Polin voraus: "Es gibt für mich kein geileres Match."
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Lys exklusiv: "Das geilste Turnier meines Lebens!"

Quelle: Eurosport

Doch worauf fußt der aktuelle Siegeszug der 23-Jährigen in Down Under? Laut Lys trägt vor allem die gewachsene Souveränität zum vollumfänglichen Ausschöpfen ihrer Fähigkeiten bei.
"Das Wichtigste für mich ist die Erfahrung. Das hat mir in den vergangenen Jahren gefehlt", gestand sie im Gespräch mit Eurosport-Expertin Barbara Rittner. Lys ergänzte: "Ich wusste immer, dass ich mithalten kann, war aber früher häufig in den entscheidenden Momenten die mental schwächere Spielerin. Ich habe zu viel nachgedacht und wurde vorsichtig." Dies habe zu einer erhöhten Fehlerquote geführt.

Lys erklärt Änderung im Vorbereitungsablauf

Dieser Tage halten sich ihre Fehler in Grenzen. Neben dem Erfahrungsaspekt hob Lys noch einen weiteren Punkt hervor: Die bewusste Veränderung im Vorbereitungsablauf.
"Ich hatte in Deutschland immer Schwierigkeiten mit der Vorbereitung, weil mein Körper die Kälte nicht so gut aushält", gestand sie: "Mein Immunsystem ist ein bisschen heruntergefahren, deshalb werde ich leichter krank. In Hamburg bin ich während der Vorbereitung immer krank geworden."
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Lys verrät exklusiv: Darum ist in Melbourne der Knoten geplatzt

Quelle: Eurosport

Zum Hintergrund: Lys leidet an einer rheumatischen Autoimmunerkrankung. Aufgrund der deutlich angenehmeren Temperaturen in Australien entschlossen sich Lys und ihre Familie dazu, bereits vor Weihnachten nach Melbourne zu reisen und die Vorbereitung dort zu absolvieren.
"Die Wärme tut meinen Gelenken und meinem ganzen Körper gut", erklärte Lys und schob nach: "Für die Entscheidung, früher nach Australien zu kommen, wurde ich belohnt."
Belohnt mit einer historischen Leistung, belohnt mit einem absoluten Kracher-Achtelfinale gegen Swiatek auf der ganz, ganz großen Bühne.
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"Traum-Reise": Lys-Coup begeistert Becker

Quelle: Eurosport


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