Australian Open: Carlos Alcaraz siegt gegen Jack Draper - Novak Djokovic zieht nach und wartet nun im Viertelfinale
Carlos Alcaraz hat seine Hausaufgaben auf dem Weg ins Viertelfinale der Australian Open erledigt. Gegen den Briten Jack Draper setzte sich der Spanier im Achtelfinale durch, ohne dabei über die volle Distanz gehen zu müssen. Alcaraz' Gegner gab beim Stand von 5:7, 1:6 auf. In der nächsten Runde kommt es nun zum Traumduell mit Novak Djokovic. Der Serbe besiegte Jiri Lehecka 6:3, 6:4, 7:6 (7:4).
Achtelfinale: Alcaraz siegt nach Aufgabe von Draper - Highlights
Quelle: Eurosport
Djokovic verwandelte seinen ersten Matchball im Tiebreak nach einem Fehler von Lehecka. Damit erreichte der Grand-Slam-Rekordchampion zum 15. Mal in seiner Karriere mindestens die Runde der besten Acht in Melbourne. Er zog mit Rekordhalter Roger Federer gleich.
Djokovic sorgte im Achtelfinale für Aufsehen. Er verzichtete nach seinem Erfolg gegen Lehecka auf das übliche On-Court-Interview. Womöglich, weil er sich vom Publikum nicht ausreichend respektiert fühlte.
"Vielen Dank für das Kommen heute. Ich weiß eure Anwesenheit und die Unterstützung zu schätzen. Wir sehen uns in der nächsten Runde", sagte Turnier-Rekordsieger Djokovic nur ins Arena-Mikrofon. In der Partie war er immer wieder von einzelnen Zuschauern vor dem Aufschlag gestört worden, was ihn sichtbar ärgerte.
"Was die Spieler sich alles gefallen lassen müssen. Da sind die Australier teilweise ein bisschen angetrunken abends und dann kommen Tiraden auf die Spieler los", sagte Djokovics Ex-Coach Boris Becker bei Eurosport.
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Punkt im Spagat! Djokovic macht den Gummi-Mann
Quelle: Eurosport
Alcaraz träumt vom nächsten Tattoo
Alcaraz, der zum achten Mal in Folge einen Top-20-Spieler bei einem Grand Slam schlug, meinte nach seinem Match: "Das ist nicht die Art, wie ich Matches gewinnen will. Ich bin froh über das Viertelfinale, aber ein bisschen traurig wegen Jack."
Der 21-Jährige zog durch den Sieg erst zum zweiten Mal ins Viertelfinale bei den Australian Open ein - dem einzigen Grand-Slam-Turnier, bei dem ihm noch ein Titel fehlt. Im Falle eines ersten Triumphes Down Under will sich Alcaraz nach eigener Aussage ein Känguru-Tattoo stechen lassen. Tattoos beim jeweils ersten Grand-Slam-Sieg an einem Ort haben für ihn schon Tradition.
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Nach dem Triumph bei den US Open ließ er sich das Datum seines Erfolgs auf den Arm tätowieren. Symbolisch für Wimbledon gab es eine Erdbeere, nach dem Erfolg bei den French Open ließ er sich einen Eiffelturm über den linken Knöchel stechen.
Das letzte Duell gewann Djokovic im Finale der Olympischen Spiele von Paris. Im vergangenen Jahr schnappte der Serbe Alcaraz in einem hochklassigen Match Gold weg. Jetzt will der junge Spanier die Revanche schaffen.
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(mit SID)
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Alcaraz schlägt in Bedrängnis gegen Draper zu
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