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Australian Open in Melbourne - Jannik Sinner trotzt Doping-Debatte und gewinnt kniffliges Match, Carlos Alcaraz souverän
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Update 13/01/2025 um 12:59 GMT+1 Uhr
Titelverteidiger Jannik Sinner hat den anhaltenden Diskussionen um seinen Dopingfall getrotzt und bei den Australian Open einen letztlich souveränen Auftaktsieg gefeiert. Gegen den teils stark aufspielenden Chilenen Nicolás Jarry gewann der italienische Weltranglistenerste mit 7:6 (7:2), 7:6 (7:5), 6:1. Carlos Alcaraz ließ dem Kasachen Alexander Schewtschenko beim 6:1, 7:5, 6:1 keine Chance.
1. Runde: Sinner siegt nach zwei Tiebreaks - Highlights
Quelle: Eurosport
Sinner präsentierte sich beim Beginn seiner Jagd auf den dritten Grand-Slam-Titel in den entscheidenden Phasen der Partie hochkonzentriert.
Nach 2:40 Stunden verwandelte der 23-Jährige seinen Matchball.
Kurz zuvor hatte Sinner in Bezug auf sein schwelendes Dopingverfahren prominente Unterstützung erhalten.
Sinner habe "seine Unschuld" bewiesen, behauptete Tennis-Legende Boris Becker bei Eurosport: "Es geht jetzt darum, ob er für seinen Physiotherapeuten verantwortlich ist oder eben nicht."
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Überragender Ballwechsel: Jarry überlistet Sinner
Quelle: Eurosport
Dies zu hinterfragen sei "das gute Recht" der Welt-Anti-Doping-Agentur (WADA), sagte der einstige Wimbledonsieger.
Becker über Sinner-Kritiker: "... dann finde ich das unter aller Sau"
Was Becker erzürnte, waren die Kommentare von Konkurrenten zur Thematik. Bei derart "geringen Spuren im Körper" wie es bei Sinner der Fall gewesen sei, gehe es "nicht mehr um einen körperlichen Vorteil", so die Meinung des 57-Jährigen: "Und wenn sich dann Spieler dazu äußern, die die Fakten nicht verifiziert haben, dann finde ich das unter aller Sau. Über Kollegen lasse ich mich nicht so aus."
Unter anderem der australische Profi Nick Kyrgios, für seine verbalen Spitzen bekannt, hatte sich an Sinners Dopingfall abgearbeitet. "Widerlich für den Sport" sei dieser, polterte Kyrgios kürzlich - er sei "schrecklich gehandhabt" worden.
Dopingsperre für Sinner? Entscheidung im April
Sinner war im März zweimal positiv auf Clostebol getestet worden. Die zuständige International Tennis Integrity Agency (ITIA) akzeptierte Sinners Argumentation, dass das Steroid unabsichtlich bei einer Behandlung durch seinen Physiotherapeuten in seinen Körper gelangt sei.
- Die Australian Open 2025 live und auf Abruf auf discovery+
Er wurde deshalb nicht suspendiert. Die WADA legte daraufhin beim Internationalen Sportgerichtshof CAS Berufung ein.
Die Entscheidung über eine mögliche Dopingsperre fällt nicht vor dem Frühjahr. Der CAS hat Sinner für den 16. und 17. April zur Anhörung nach Lausanne geladen.
Alcaraz auf historischer Mission
"Ich versuche, jeden Tag besser zu werden", sagte Alcaraz nach seinem klaren Auftakterfolg gegen Schewtschenko. "Das fängt bei der Person an, aber natürlich auch als Spieler. Ich bin zufrieden mit meinem Niveau und hoffe, dass ich auch die nächste Partie genießen kann."
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1. Runde: Alcaraz untermauert Favoritenrolle - Highlights
Quelle: Eurosport
Alcaraz, der in der Sonne Australiens im ärmellosen Shirt aufschlug, peilt seinen schon fünften Grand-Slam-Titel an.
Sollte ihm sein erster Coup Down Under gelingen, würde er als jüngster Spieler der Tennis-Geschichte seine Majorsammlung komplettieren und damit den US-Amerikaner Don Budge überholen, der den Karriere-Grand-Slam 1938 im Alter von 22 Jahren schaffte.
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Alcaraz punktet glücklich und entschuldigt sich
Quelle: Eurosport
Alcaraz hatte 2022 bei den US Open seinen ersten ganz großen Triumph gelandet - nur in Melbourne hielt er die Trophäe noch nicht in den Händen. Im vergangenen Jahr war er im Viertelfinale an Alexander Zverev gescheitert, nun trifft er in Runde zwei auf Yoshihito Nishioka.
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(SID)
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1. Runde: Michelsen bringt Tsitsipas zu Fall - Highlights
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