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Torben Beltz vor kniffliger Aufgabe beim DTB: Neuer Bundestrainer will deutsche Frauen zurück in die Spitze führen
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Publiziert 07/01/2025 um 12:11 GMT+1 Uhr
Torben Beltz tritt beim Deutschen Tennis Bund an, um das Frauentennis wieder erfolgreicher zu machen. Der Status Quo nach dem Abschied von Angelique Kerber ist ernüchternd. Keine einzige deutsche Dame steht aktuell unter den Top 50 der Welt - Laura Siegemund ist als beste Spielerin auf der 79 gerankt. Beim Nachwuchs gibt es hoffnungsvolle Talente, den Durchbruch schaffte aber noch keines davon.
Bundestrainer Torben Beltz blickt positiv in die Zukunft
Fotocredit: Getty Images
Torben Beltz strotzt vor Tatendrang.
Vor den Feiertagen ein erster Lehrgang in Oberhaching, jetzt ist der langjährige Trainer von Angelique Kerber längst in Melbourne angekommen, um seine neuen Schützlinge beim ersten Highlight des Tennis-Jahres zu unterstützen.
"Ich möchte den Mädels, die jetzt aufkommen, helfen, bei den Grand-Slam-Turnieren den nächsten Step zu machen", sagte der 48-Jährige, der sich beim Deutschen Tennis Bund (DTB) einer schwierigen Mission verschrieben hat, dem "SID".
Beltz will das deutsche Frauentennis wieder salonfähig machen und zurück in die Weltspitze führen. Er hofft auf erste Lichtblicke bei den Australian Open.
Nur drei deutsche Frauen im Hauptfeld in Melbourne
Der Auftakt der Qualifikation am Montag brachte aber erstmal keine erhoffte Überraschung. Noma Noha Akugue (21), die zu den Hoffnungsträgerinnen zählt, kassierte eine klare Niederlage.
Aus der neuen Generation gehen auch noch die ebenfalls talentierten Eva Lys (22) und Ella Seidel (19) an den Start. Es ginge darum, bei den großen Turnieren "auch möglichst schnell in die ersten Runden zu kommen", so Beltz.
Nach dem endgültigen Abschied von Kerber, die der gebürtige Itzehoer einst zu den Majorsiegen in Melbourne und New York sowie an die Spitze der Weltrangliste führte, sieht es erstmal nicht gut aus bei den deutschen Frauen.
Mit Laura Siegemund - mit 36 Jahren als Weltranglisten-79. aktuell die Nummer eins aus der Bundesrepublik - sowie Tatjana Maria und Jule Niemeier stehen nur drei deutsche Spielerinnen direkt im Hauptfeld.
Keine deutsche Frau unter Top 50
"Natürlich sind wir nicht zufrieden damit, wo wir gerade stehen. Nicht happy, dass jetzt keine unter den ersten 50 der Weltrangliste steht", betonte Beltz - er sehe aber vor allem bei den jüngeren Spielerinnen "gutes Potenzial", dass sich dies in Kürze ändern könnte: "Ich gucke sehr positiv nach vorne, dass schnell wieder jemand in die Spitze kommt."
Daran will er nach einer Analyse und Gesprächen mit den Spielerinnen künftig tatkräftig mitwirken - und setzt dabei auch auf die Unterstützung von Kerber, die als Beraterin ihre wertvollen Erfahrungen weitergeben will. Beltz selbst nimmt auch "das Umfeld und die Trainerinnen und Trainer" in den Blick.
Beltz positiv nach ersten vier Wochen
Der Coach, der in Donna Vekic, Anett Kontaveit und Emma Raducanu weitere prominente Profis betreute und beim DTB auf Barbara Rittner folgte, fühlt sich nach dem ersten Eindruck in seiner Einschätzung bestätigt.
"Die ersten vier Wochen waren super", sagte Beltz: "Es ging für mich erstmal darum, alle Spielerinnen kennenzulernen - die meisten habe ich jetzt enger kennengelernt."
Er steht noch ganz am Anfang seiner Mission, die wieder zu Erfolgen im deutschen Frauentennis führen soll. Die Australian Open werden ihm dabei erste Erkenntnisse liefern.
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(SID)
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Tennis - Australian Open - Charity Game - Sinner - Popryrin - Sinner Matchpoint
Quelle: Eurosport
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