Alexander Zverev besteht knifflige Aufgabe bei den Australian Open gegen Cameron Norrie und steht im Achtelfinale

Alexander Zverev hat das Achtelfinale der Australian Open 2026 erreicht. Der Hamburger setzte sich am Freitag in einem hochklassigen Match gegen den Briten Cameron Norrie mit 7:5, 4:6, 6:3, 6:1 durch und steht damit zum siebten Mal in seiner Karriere in der Runde der letzten 16 in Melbourne. Sein Gegner dort ist der Argentinier Francisco Cerúndolo, gegen den Zverev eine negative Bilanz (2:3) hat.

Alexander Zverev - Cameron Norrie | 3. Runde | Highlights

Quelle: Eurosport

Zverev hatte gegen einen seiner Lieblingsgegner (6:0 Bilanz) zu Beginn allerdings Mühe. Norrie legte fulminant los, übte von der Grundlinie viel Druck auf die deutsche Nummer eins aus und holte sich zu Null das Break zur frühen 2:0-Führung.
Zverev, der fortan konzentrierter wirkte, holte sich dieses Break umgehend zurück. "Es ist von Beginn an sehr physisch", erklärte Eurosport-Experte Boris Becker während des Matches und lobte Zverev: "Er macht das gut mit dieser Aggressivität, er zieht im richtigen Moment durch und kommt auch mal ans Netz. Die Mischung stimmt."
Im ersten Satz entwickelte sich ein qualitativ hochwertiges Match - mit besserem Ausgang für Zverev. Der Hamburger nahm Norrie den Aufschlag zum 6:5 ab und brachte wenig später bei eigenem Service den Satz nach Hause.
"Insgesamt ist das ein sehr gutes Niveau. Man kann durchaus beeindruckt sein, dass Zverev seine Frühform schon gefunden hat", sagte Becker anerkennend.
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Norrie richtig heiß: Zverev lässt sich zu null den Aufschlag abnehmen

Quelle: Eurosport

Starker Norrie holt sich Satz zwei

Norrie zeigte sich vom Satzrückstand keineswegs geschockt und meisterte eine knifflige Situation zu Beginn des zweiten Satzes mit großem Kampfgeist. Beim Stand von 2:2 musste er beim eigenen Aufschlag sechsmal über Einstand gehen und drei Breakbälle abwehren, ehe er das Spiel halten konnte.
"Ich bin begeistert von Norrie, so stark hätte ich ihn nicht eingeschätzt", kommentierte Becker.
Anders als im ersten Durchgang war es diesmal Norrie, der Zverev in der Endphase des zweiten Satzes zum 6:4 breakte und die Partie damit ausglich.
"Man hat den Eindruck, dass Norrie das Aufschlagspiel von Zverev gut lesen kann. Er schlägt zwar viele Asse, bekommt aber nicht viele freie Punkte", analysierte Becker.
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"Jawoll!" Defensivkünstler Zverev holt entscheidendes Break in Satz eins

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Zverev schlägt zurück

Zverev musste einen Gang höher schalten - und tat dies eindrucksvoll. Zu Beginn des dritten Satzes nahm der 28-jährige Norrie gleich den Aufschlag ab (2:1) und entschied damit früh über die Richtung des Satzes.
Seinen starken Aufschlag nutzte der Olympiasieger von 2021 optimal: Im dritten Satz gewann er alle elf Punkte bei erstem Aufschlag.
"Er bewegt sich nach wie vor sehr leichtfüßig und scheint körperlich in einer guten Verfassung zu sein", erklärte Becker und resümierte: "Es läuft!"
Kurz darauf zeigte sich das auch auf dem Scoreboard: Mit einem weiteren Break nach einem Doppelfehler von Norrie holte sich Zverev die Satzführung zurück (6:3).
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"Oh Gott!" Zverev mit Zauber-Return um den Netzpfosten herum

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Becker schwärmt: "Zverev wird mit jedem Satz besser"

Während Zverev sein konstant hohes Niveau hielt, baute Norrie, der vor dem Drittrundenduell bereits neun kräftezehrende Sätze absolvieren musste, körperlich ein wenig ab.
Die Folge war ein weiteres frühes Break der deutschen Nummer eins zu Beginn des vierten Satzes. "Er wird mit jedem Satz besser", schwärmte Becker.
In der Tat legte Zverev nochmals eine Schippe drauf, zeigte zeitweise Powertennis vom Feinsten und breakte seinen Gegner zum 4:0 erneut.
"Es gefällt mir sehr gut, wie variabel er spielt. Er ist schwer lesbar, die Grundschläge sind gut gespielt - es macht Spaß, ihm zuzuschauen", lobte Becker.
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Zahlen lügen nicht: Norrie patzt - Zverev holt verdient Satz drei

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Konzentrierter Zverev zieht's durch

Die deutsche Nummer eins bewahrte auch in der letzten entscheidenden Situation die Nerven, als er weitere Breakbälle seines Gegners abwehrte, und sicherte sich nach 2:46 Stunden den Drittrundensieg (6:1).
"Ich wurde heute vor eine echte Aufgabe gestellt, ich bin glücklich mit dem Sieg und glücklich, weitergekommen zu sein", sagte Zverev im launigen Interview nach dem Match. "Ich habe die Vorhand heute gut getroffen. Das ist der Schlag, der mich gewinnen oder verlieren lässt. Wenn ich ihn so treffe und selbstbewusst damit bin, ist das immer sehr wichtig."
Mit seinem siebten Achtelfinaleinzug in Melbourne überflügelte er Becker, der während seiner aktiven Karriere sechsmal in der Runde der letzten 16 stand.
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Zverev klaut Schett das Mikro und schließt Haar-Wette ab

Quelle: Eurosport

Zverev nun gegen Cerúndolo

Zverevs nächster Gegner ist Francisco Cerúndolo, der zuvor den Russen Andrey Rublev ausgeschaltet hatte. Von den bisherigen fünf Duellen gewann der Hamburger gegen den Argentinier lediglich zwei - allerdings die letzten beiden.
"Cerúndolo ist für mich ein schwieriger Gegner. Die ersten drei Partien hatte ich gegen ihn Probleme, dann habe ich die letzten beiden Matches gegen ihn gewonnen und hoffe, es wird jetzt auch ein drittes Mal geben", blickte Zverev im exklusiven Eurosport-Interview auf sein kommendes Match voraus.
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Zverev exklusiv: Diesen Nachteil hat er erkannt und trainiert

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Der Matchball: Zverev bezwingt Norrie mit einem Ass

Quelle: Eurosport


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