Australian Open: Yannick Hanfmann verlangt Carlos Alcaraz viel ab - der Spanier siegt dennoch glatt

Der Deutsche Yannick Hanfmann hat bei den Australian Open Carlos Alcaraz in der 2. Runde ärgern, aber nicht ins Straucheln bringen können: Am Ende setzte sich der Favorit aus Spanien 7:6 (7:4), 6:3, 6:2 durch. Hanfmann zeigte jedoch eine couragierte Leistung, führte im ersten Satz Break vor und brachte Alcaraz gehörig ins Schwitzen. Am Ende behinderte den 34-Jährigen eine Bauchmuskelverletzung.

Carlos Alcaraz - Yannick Hanfmann | 2. Runde | Highlights

Quelle: Eurosport

Yannick Hanfmann gab in der mächtigen Rod Laver Arena alles, er ließ sein Herz auf dem Platz - doch die Sensation blieb aus. Der Tennisprofi hat sein Highlightmatch in der zweiten Runde der Australian Open gegen den Weltranglistenersten Carlos Alcaraz verloren. Hanfmann verkaufte sich dabei aber teuer.
Nach 2:44 Stunden verwandelte Alcaraz, der vor allem zu Beginn hart arbeiten musste, seinen dritten Matchball. "Er hat gut gespielt und sich teuer verkauft", analysierte Eurosport-Experte Boris Becker. "Im dritten Satz hatte er etwas Probleme mit der Bauchmuskulatur und konnte nicht mehr so gut aufschlagen. Aber gegen Alcaraz verlieren auch andere."
Der Spanier trifft auf der Jagd nach seinem siebten Grand-Slam-Titel nun auf Corentin Moutet (Frankreich). Hanfmann muss hingegen weiter auf seinen ersten Drittrundeneinzug bei einem Major-Turnier warten.
"Ich wusste, das er stark spielen wird, wir hatten schon ein paar Mal das Vergnügen", sagte Alcaraz, der in direkten Duellen mit 34-Jährigen auf 3:0 stellte: "Die Bälle kamen wie Bomben von ihm - Vorhand, Rückhand, Aufschlag, ich musste wirklich auf der Hut sein. Deswegen bin ich froh, diesen schwierigen ersten Satz überstanden zu haben."
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"Großes Kino!" Hanfmann verlangt Alcaraz alles ab

Quelle: Eurosport

Hanfmann: "Sehr, sehr bitter"

"Das ist einerseits ein geiles Match, weil es auf Rod Laver und gegen die Nummer eins der Welt ist", sagte Hanfmann bei Eurosport: "Auf der anderen Seite sitze ich jetzt hier mit der Niederlage und die Australian Open sind für mich vorbei. Deswegen ist das auch sehr, sehr bitter. Da hätte ich mir vielleicht auch ein anderes Los gewünscht, aber das kann man nicht ändern."
Vorwürfe machte er sich aber keine: "Ich habe heute alles reingeworfen. Der erste Satz war recht gut und richtig eng, den hätte ich mir gerne von ihm geklaut. Wer weiß, was dann passiert wäre - ob er die Intensität gehalten hätte. Bei mir ist es dann so ein bisschen abgefallen. Er hat es gut gemacht und ist die Nummer eins - aus Gründen."
Hanfmann hatte gegen Alcaraz das erste Mal verloren, als der Spanier erst 16 gewesen war. Doch der mittlerweile 22 Jahre alte Alcaraz hatte zu Beginn durchaus Probleme mit dem Deutschen. Hanfmann ließ sich von der Kulisse nicht einschüchtern und erarbeitete sich immer wieder anerkennenden Beifall in der Arena.

Alcaraz peilt Karriere-Grand-Slam an

"Er hat richtig gut mitgehalten, in allen Bereichen", lobte Eurosport-Expertin Barbara Rittner den tapferen Hanfmann: "Er kann stolz auf sich sein." Alcaraz hingegen wirkte seltsam fest und produzierte mehr Fehler als gewohnt. Für den ersten Satzgewinn musste er 78 Minuten ackern.
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Rittner analysiert tapferen Hanfmann: "Er kann stolz auf sich sein!"

Quelle: Eurosport

Danach aber wurde seine Arm lockerer, und die Wege für Hanfmann länger. Der 34-Jährige ließ sich nach dem zweiten Satz am Bauchmuskel behandeln und war nun nicht mehr ganz auf Augenhöhe.
Mit zwei sehenswert abgewehrten Matchbällen sorgte er aber noch einmal für Begeisterung.
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Hanfmann wehrt Alcaraz-Matchbälle ab - und muss sich doch geschlagen geben

Quelle: Eurosport

Alcaraz verfolgt am Yarra River das Ziel, als jüngster Spieler den Karriere-Grand-Slam zu vollenden.
Die Australian Open sind daher sein "Hauptziel" in diesem Tennisjahr. "Taktisch habe ich heute schon besser als in der ersten Runde gespielt", zeigte sich der Spanier zufrieden.

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(mit SID)
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Alcaraz lobt Federer: "Spielt so gut Golf wie Tennis"

Quelle: SNTV


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