Eva Lys kassiert Geldstrafe von Australian Open: Trat die 24-Jährige trotz Verletzung nur fürs Preisgeld an?
Publiziert 02/02/2026 um 20:10 GMT+1 Uhr
Die Australian Open haben Eva Lys mit einer Geldstrafe von 10.000 Dollar (8.477 Euro) belegt. Grund dafür ist ein brisanter Vorwurf: Die 24-Jährige sei in der 1. Runde des Damen-Doppels mit der Niederländerin Suzan Lamens bewusst mit einer Knieverletzung angetreten, nur um das Antrittsgeld zu kassieren. Bei 0:5-Rückstand gegen Marie Bouskova/Andreja Klepac gab die Hamburgerin die Partie dann auf.
Das Knie! Lys muss im Doppel aufgeben
Quelle: Eurosport
Schon beim United Cup mit Deutschland Anfang Januar hatte sich Lys eine Knieverletzung zugezogen.
Bei ihrer Erstrundenpartie im Einzel am 20. Januar, drei Tage vor dem Doppel-Aus, war Lys ebenfalls angeschlagen ausgeschieden. Den ersten Satz gewann sie gegen die Rumänin Sorana Cirstea zwar noch mit 6:3, verlor dann jedoch die weiteren beiden Durchgänge mit 4:6, 3:6. "Ich bin leider nicht mit 100 Prozent in dieses Match gegangen", kommentierte Lys danach bei Eurosport: "Ich habe in den wichtigen Momenten leider doch gemerkt, dass mir 10, 20 Prozent gefehlt haben."
Auch die Veranstalter bekamen dies offenbar mit und bestraften Lys nun basierend auf Artikel III G des Grand-Slam-Regelwerkes. In diesem heißt es: "Von allen Spielern wird erwartet, dass sie bei jedem Grand-Slam-Spiel Leistungen auf einem professionellen Niveau zeigen. Wenn der Schiedsrichter der Meinung ist, dass dies nicht der Fall ist, kann eine Geldstrafe bis zur Höhe des Erstrundenpreisgeldes verhängt werden."
So darf Lys die 13.000 Euro Antrittsprämie für das Doppel in der 1. Runde wohl nicht ganz behalten und muss rund 8.500 Euro davon als Strafe abgeben. Die 88.000 Euro brutto für die Teilnahme an der 1. Runde im Einzel betrifft die Strafe nicht.
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Lys exklusiv: "Knie hat mich 20 Prozent gekostet"
Quelle: Eurosport
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