Australian Open: Gauff locker in der zweiten Runde - Überraschung durch Hunter

French-Open-Siegerin Coco Gauff ist ordentlich in die Australian Open gestartet. Die US-Amerikanerin hatte in ihrer Erstrundenpartie gegen Kamilla Rakhimova aus Usbekistan anfangs Probleme mit ihrem Aufschlag, siegte aber letztlich recht locker 6:2, 6:3. Gauff, die 2025 in Paris und 2023 bei den US Open triumphieren konnte, jagt in Melbourne ihren dritten Grand-Slam-Titel.

Coco Gauff - Kamilla Rakhimova | 1. Runde | Highlights

Quelle: Eurosport

"Ich möchte dieses Turnier gewinnen. Ich bin nur zufrieden, wenn ich gewinne, aber ich bin unabhängig davon, wie ich abschneide, stolz auf mich", sagte Gauff nach ihrer Auftaktpartie. Ihre Aufschlagprobleme sprach die 21-Jährige unter anderem einer zu geringen Geschwindigkeit beim Service sowie der Sonne zu. Dies habe sie aber schnell lösen können, so Gauff.
Sie trifft in der zweiten Runde nun auf Olga Danilovic aus Serbien, die am Sonntag Venus Williams - die nun älteste Teilnehmerin der Geschichte - in deren Rekordmatch besiegt hatte.
Vor dem Match gegen Linkshänderin Danilovic verriet Gauff, dass sie zuvor mit Alexandra Eala, ebenfalls eine Linkshänderin, trainiert habe. "Ich hoffe, das hilft mir. Es gibt nicht viele Linkshänderinnen auf der Tour. Olga ist eine tolle Spielerin. Sie hat schon einige Topstars geschlagen, vor allem hier. Es wird schwierig, aber ich freue mich darauf."
Souverän über die Auftakthürde sprang auch Gauffs Landsfrau Jessica Pegula, die Anastasia Zakharova beim 6:2, 6:1 in nur 66 Minuten kaum eine Chance ließ. Die zweite Runde erreicht hat auch die australische Qualifikantin Storm Hunter, die sich 6:4, 6:4 gegen die Spanierin Jessica Bouzas Maneiro durchsetzte.

Navarro und Kenin raus

Die Australierin feierte erst vor knapp einem Jahr nach einem Achillessehnenriss ihr Comeback auf der Tour. "Im letzten Jahr habe ich bei den Australian Open noch Matches kommentiert. Jetzt spiele ich hier, das ist verrückt", freute sich Hunter über ihre Rückkehr.
"Ich hätte nicht gedacht, dass ich wieder auf diesem Level spielen könnte. Ich bin einfach nur glücklich, dass sich die harte Arbeit ausgezahlt hat."
Raus ist dagegen die US-Amerikanerin Emma Navarro (Nr. 15), die gegen die Polin Magda Linette 6:3, 3:6, 3:6 verlor. Auch die ehemalige Australian-Open-Siegerin (2020) Sofia Kenin (USA/Nr. 27) ereilte das Aus (3:6, 2:6 gegen Peyton Stearns/USA).
(SID)
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Quelle: Eurosport


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