Battle of the Sexes: Nick Kyrgios und Aryna Sabalenka liebäugeln mit Revanche - Tennis-Stars schwärmen nach Duell

Nick Kyrgios hat sich am Sonntag im "Battle of the Sexes" gegen Aryna Sabalenka in zwei Sätzen durchgesetzt (6:3, 6:3). Wie beide Protagonisten anschließend unterstrichen, genossen sie die Show vor 17.000 Zuschauern in Dubai - und liebäugeln mit einer Neuauflage des Geschlechtervergleichs. "Ich liebe es, mich selbst herauszufordern, und würde sehr gern wieder spielen", erklärte Sabalenka.

Aryna Sabalenka und Nick Kyrgios beim Battle of the Sexes

Fotocredit: Getty Images

Das Niveau sei laut der Nummer eins im Frauen-Tennis sehr hoch gewesen. "Ich habe viele starke Schläge gemacht, bin oft ans Netz gegangen, habe Stoppbälle gespielt", führte sie im On-Court-Interview aus.
Für ein weiteres Aufeinandertreffen mit dem Wimbledon-Finalisten von 2022 fühlt sich Sabalenka jedenfalls nun besser vorbereitet. "Wenn ich das nächste Mal gegen ihn spiele, kenne ich bereits die Taktik sowie seine Stärken und Schwächen. Es wird ganz sicher ein noch besseres Match."
In dieselbe Kerbe schlug Kyrgios, der sich vor allem von der Intensität auf dem Court beeindruckt zeigte. "Ehrlich gesagt war es ein extrem hartes Match. Sie ist eine unglaubliche Spielerin und ein großartiger Champion", meinte der Australier. "Ich wusste wirklich nicht, was mich erwartet. Ich musste voll dagegenhalten."
Der 30-Jährige, der in der Weltrangliste aufgrund langwieriger Verletzungen mittlerweile auf Platz 671 abgestürzt ist, nimmt das Duell mit Sabalenka als Chance für beide Athleten wahr. "Ich würde sehr gern noch einmal gegen sie spielen, um ihr Talent zu zeigen und zu zeigen, was ich selbst noch im Tank habe."

Kyrgios: Duell mit Sabalenka ein "großer Schritt"

Nicht zuletzt könne das "Battle of the Sexes" auch über den Court hinaus große Wirkung zeigen. "Eine Spielerin von der Klasse Sabalenkas hier zu sehen - und mich selbst - das ist wirklich ein Spektakel und ein großer Schritt nach vorn für den Tennissport", so Kyrgios.
Die vierte Auflage des Geschlechtervergleichs im Tennis stand zuvor jedoch auch in der Kritik.
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Aryna Sabalenka und Nick Kyrgios

Fotocredit: Getty Images

Die Ansetzung hatte nämlich nicht zuletzt damit zu tun, dass die beiden Kontrahenten von derselben Management-Agentur vertreten werden - auch deswegen fehlte der ernsthafte Hintergrund der ersten Ausgaben. "Es ist nicht dasselbe", sagte die große Billie Jean King, mittlerweile 82, zuletzt der "BBC": "Bei uns ging es um sozialen Wandel, kulturell gesehen, wo wir 1973 standen. Bei diesem Match nicht."
Sie habe seinerzeit gewusst, dass sie den damals 55 Jahre alten Chauvinisten Riggs "schlagen musste" - nachdem dieser Monate zuvor ihre große Kontrahentin Margaret Court im ersten "Battle of the Sexes" demontiert und das Tennis der Frauen verspottet hatte.
(mit SID)
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Quelle: Eurosport


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