Boris Becker exklusiv: Vergleich von Carlos Alcaraz mit Novak Djokovic, Rafael Nadal und Roger Federer "nicht fair"
Boris Becker hat im Exklusiv-Interview mit Eurosport davor gewarnt, Carlos Alcaraz schon jetzt mit den sogenannten Big 3 - Novak Djokovic, Rafael Nadal und Roger Federer - zu vergleichen. "Das ist nicht fair. Man muss Carlos Carlos sein lassen", betonte der 55-Jährige. Es sei "illusorisch", schon jetzt Spekulationen anzustellen, ob Alcaraz 20 oder mehr Grand-Slam-Titel gewinnen könne.
Alcaraz wie die Big Three? Becker: "Fast illusorisch"
Quelle: Eurosport
Carlos Alcaraz hat die Tenniswelt in seinen Bann gezogen. Mit gerade einmal 20 Jahren hat der Spanier bereits zwei Grand-Slam-Erfolge und vier Masters-Titel auf dem Konto.
Ob dieser Erfolge den Vergleich mit Novak Djokovic, Rafael Nadal und Roger Federer zu vermeiden, sei "fast unmöglich", sagt Boris Becker im Eurosport-Podcast Das Gelbe vom Ball.
"Aber bitte die Kirche im Dorf lassen und ihm die Zeit geben, sich zu entwickeln. Damit er die Lust am Sport nicht verliert, denn wir brauchen ihn ja noch ein paar Jahre", so Deutschlands Tennis-Legende.
Es sei "illusorisch, jetzt schon zu meinen, Carlos könnte es bis jenseits der 20 Grand-Slam-Titel schaffen." Das habe es vor der Ära der Big 3 nicht gegeben "und ich bin überzeugt davon, dass nie wieder drei Spieler parallel über 20 Grand-Slam-Wettbewerbe gewinnen."
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Wie auch immer die Bilanz von Alcaraz irgendwann ausfalle, der Weltranglistenzweite sei ein "faszinierender Spieler" und "unglaublicher Publikumsmagnet".
Die Zuschauer, betonte Becker, "kommen in die Hallen oder die großen Stadien, um Carlos Tennisspielen zu sehen. Er ist so wichtig für die Tennisszene, ein toller Botschafter." Und nicht zuletzt: "Ein toller Nachfolger der großen Drei!"
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