Carlos Alcaraz reist für Exhibitionspiele in die USA und wehrt sich gegen Kritik - "Die Leute vergessen, dass..."
VonNiklas Bien
Publiziert 01/12/2025 um 09:49 GMT+1 Uhr
Während sich einige Tennisprofis zumindest eine kurze Auszeit gönnen, ist Carlos Alcaraz schon wieder gefordert. Der Weltranglistenerste tritt in den USA zu Exhibitionspielen gegen Frances Tiafoe und Joao Fonseca an. Eine Entscheidung, die angesichts des vollen Kalenders für intensivere Nachfragen sorgt. Der Spanier wehrt sich und fordert einen differenzierteren Blick auf seine Terminplanung.
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Quelle: Perform
Alcaraz hatte die hohe Belastung der langen Tennissaison zuletzt selber zu spüren bekommen: Die Endrunde des Davis Cup musste der spanische Superstar wegen anhaltender Oberschenkelprobleme sausen lassen.
Am 7. Dezember steht die Nummer eins der Welt aber schon wieder auf dem Platz. Dabei geht es allerdings weder um Weltranglistenpunkte noch um einen offiziellen Titel.
Alcaraz fordert den US-Amerikaner Frances Tiafoe in Newark zu einem Show-Match, zwei Tage später absolviert er selbiges in Miami gegen den Brasilianer Joao Fonseca.
Den Davis Cup abzusagen, um dann reiseintensiv für die Show zu spielen? Was erst einmal fragwürdig klingt, muss für den sechsfachen Grand-Slam-Champion deutlich differenzierter betrachtet werden.
Alcaraz erklärt seinen Terminplan
"Ich verstehe, dass mich einige Leute dafür kritisieren, aber ich habe das Gefühl, dass ihnen ein grundlegendes Detail entgeht", sagte Alcaraz im Gespräch mit der "Associated Press".
"In einem offiziellen Turnier muss man jede Minute konzentriert bleiben, und das ist sowohl körperlich als auch mental sehr anstrengend", betonte Alcaraz: "Ein Exhibition-Match dauert einen Tag oder etwas länger, das ist nicht dasselbe. Man kann einfach nur zum Spaß spielen oder man kann es ernst nehmen und ein paar Taktiken ausprobieren."
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Quelle: SNTV
So richtig ernst wird es für Alcaraz und die anderen Größen der Tennisbranche erst wieder im kommenden Januar, wenn mit den Australian Open (18. Januar - 1. Februar live bei Eurosport und discovery+) das erste Highlight des neuen Jahres ansteht.
Trotzdem werde Alcaraz im Dezember nun erst einmal versuchen, "diese beiden Matches ernst zu nehmen, aber ich möchte auch so viel Spaß wie möglich haben", so der 22-Jährige.
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