Carlos Alcaraz kämpft weiter für seine Rückkehr auf die Tour: Auch Teilnahme an den US Open Ende August in Gefahr

Carlos Alcaraz hat das Wimbledon-Finale zwischen Jannik Sinner und Alexander Zverev aus der Ferne verfolgt. Der sechsfache Grand-Slam-Champion kämpft sich nach einer komplizierten Verletzung am Handgelenk in seiner Heimat Spanien langsam zurück, einen Zeitpunkt für das Comeback gibt es aber nicht. Auch für die Ende August in New York beginnenden US Open könnte es eng werden.

"Hatten auf Zverev gehofft": Stimmen zum Sinner-Triumph

Quelle: Perform

Carlos Alcaraz holt ganz vorsichtig zu seiner sonst so mächtigen Vorhand aus. Kein Ball wird fliegen - der Schläger des Tennis-Topstars ist unbesaitet und auch ein Stück des Rahmens fehlt.
Es sind kleine, mühsame Schritte, die der siebenmalige Grand-Slam-Sieger in seiner Reha macht. Alcaraz darf das empfindlich verletzte Handgelenk seines rechten Schlagarms noch immer nicht voll belasten - seit drei Monaten geht das nun schon so. Und auch mit Blick auf die US Open könnte es eng werden.
"Wenn er Mitte Juli noch nicht mal einen Ball sachte schlagen kann - ob das mit Cincinnati und den US Open was wird? Ich bezweifel' es", sagte Boris Becker in seinem jüngsten Podcast mit Andrea Petkovic.
"Wir hoffen, dass Carlos zurückkehrt, das Tennis braucht ihn", hatte zuvor sein größter Widersacher Jannik Sinner nach dem Finaltriumph in Wimbledon betont.

Alcaraz nur noch die Nummer drei der Welt

Alcaraz, der 2023 und 2024 an der Church Road gewann und bei voller Gesundheit so spektakulär auftrumpfen kann wie kein anderer Profi, blieb wieder nur die undankbare Rolle des TV-Zuschauers. Der 23 Jahre alte Ausnahmespieler ist seit Mitte April ohne Tourauftritt, bei seinem Heimspiel in Barcelona zog er aufgrund von Schmerzen im Handgelenk raus.
Schnell war klar, dass der Rückschlag gravierend ist. Schon zu seiner Titelverteidigung in Paris konnte Alcaraz nicht antreten und musste verfolgen, wie Alexander Zverev erstmals den entscheidenden Schritt ging. Durch die Finalteilnahme des deutschen Topspielers auch in Wimbledon ist Alcaraz nun nur noch die Nummer drei der Welt.
Doch das ist für ihn aktuell sicher nicht entscheidend. Viel wichtiger ist, dass die Blessur vollumfänglich heilt und er sein Comeback nicht überstürzt. "Auf dem richtigen Weg" untertitelte er zuletzt das Video, dass ihn bei den Trockenübungen mit dem Schläger zeigte.
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Carlos Alcaraz verletzte sich im April beim Sandplatzturnier in Barcelona am Handgelenk

Fotocredit: Getty Images

Große Fragezeichen hinter US-Open-Teilnahme

Zugleich wurde bekannt, dass das Mastersturnier in Montreal ab dem 2. August für ihn noch zu früh kommt. Läuft alles weiter positiv, wären die Cincinnati Open Mitte des kommenden Monats wohl ein neues Ziel, dann wäre auch New York noch drin. Doch das Fragezeichen hinter der Teilnahme ist groß.
Alcaraz hatte bei den US Open 2022 seinen ersten Majortitel gefeiert. Die Jahre darauf entwickelte sich die große "Sincaraz"-Rivalität mit Sinner, die dem Tennis viel Aufmerksamkeit sicherte. Nun könnte sich die Situation mit dem Erstarken von Zverev noch einmal verändern und weiter an Spannung gewinnen.
Fans, Experten und sogar die Konkurrenten sehnen jedenfalls die Rückkehr des früheren Weltranglistenersten herbei. Die Hoffnung ist groß, dass Alcaraz' Schläger bald wieder eine Saite hat. Und er seine mächtige Vorhand fliegen lässt.
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(SID)
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Highlights: Sinner vereitelt Zverevs Grand-Slam-Doppelschlag

Quelle: SNTV


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