Emma Raducanu erreicht bei Transsylvanien Open 2026 in Cluj erstes Finale seit ihrem US-Open-Titel 2021

Emma Raducanu hat sich über vier Jahre nach ihrem überraschenden US-Open-Titel 2021 als Qualifikantin erstmals wieder für ein Finale qualifiziert. Bei den Transsylvanien Open in Cluj (Rumänien) setzte sich die 23-Jährige im Halbfinale gegen die Ukrainerin Oleksandra Oliynykova nach rund drei Stunden mit 7:5, 3:6, 6:3 durch. Danach erklärte die Halb-Rumänin: "Ich fühle mich wirklich wie Zuhause."

Raducanu gewinnt Halbfinale bei Transsilvanien Open

Quelle: SNTV

Ihr Vater Ion Raducanu wurde in Bukarest geboren, Emma Raducanu in Toronto - im Alter von zwei Jahren zog die Familie mit der aus China stammenden Mutter Renee Zhai mit ihr nach Großbritannien.
Ein paar Worte rumänisch spricht Raducanu, wie sie im Interview nach der Partie erklärte: "Ja, wenn ich 'haides' rufe, bedeutet das, dass ich richtig kämpferisch werde, das kommt einfach so." Auf Deutsch bedeutet dies so viel wie "Komm schon": "Seit meiner Juniorenzeit kommt das immer dann heraus, wenn es richtig spannend wird, dann kommt die echte Kämpferin in mir zum Vorschein."
Auch das Publikum in Cluj feuerte die rumänisch-britische Spielerin an: "Ich weiß ehrlich gesagt nicht, ob ich das ohne die Unterstützung aller heute geschafft hätte", sagte Raducanu, die aktuelle Nummer 30 der Welt: "Ich bin wirklich glücklich darüber, wie ich das geschafft habe, und es ist so schön, die Unterstützung aller zu hören. Was für ein unglaubliches Gefühl, ich fühle mich wirklich wie zu Hause."
Im Endspiel trifft Raducanu am Samstag ab 15:30 Uhr MEZ auf die Rumänin Sorana Cirstea.
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Quelle: Eurosport


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