Coco Gauff mit unglaublichem Negativrekord: US-Amerikanerin produziert zum zweiten Mal in Folge über 400 Doppelfehler
Publiziert 13/11/2025 um 16:19 GMT+1 Uhr
Coco Gauff hat ein äußerst erfolgreiches Jahr 2025 hinter sich. Die US-Amerikanerin feierte bei den French Open den zweiten Grand-Slam-Sieg ihrer Karriere und beendete das Jahr als Nummer drei der Weltrangliste. Trotz Millionen-Preisgeldern und zahlreichen Turniersiegen haftet Gauff ein ganz besonderer Negativrekord an: Keine Spielerin auf der WTA-Tour hat mehr Doppelfehler produziert als sie.
Gauff: Damen-Tennis aufregender als Alcaraz/Sinner-Dominanz
Quelle: SNTV
Zum Ende der Saison steht die 21-Jährige bei unglaublichen 431 Doppelfehlern - und führt damit das Negativ-Ranking mit weitem Abstand an.
Zum Vergleich: Die Top-Spielerinnen Aryna Sabalenka (165), Iga Swiatek (235) und die einen Platz hinter Gauff positionierte Amanda Anisimova (260) haben allesamt deutlich weniger Doppelfehler produziert.
Damit setzte die US-Amerikanerin einen unrühmlichen Trend fort: Bereits 2024 hatte sie 430 Doppelfehler auf dem Konto und ist damit die erste Spielerin der Open Era, die in zwei aufeinanderfolgenden Saisons mehr als 400 Doppelfehler servierte.
Dass der Service das große Problem der zweimaligen Grand-Slam-Siegerin ist, ist also nicht unbekannt. Auch deshalb entschloss sich Gauff im Sommer, ihre Schwäche mit einem neuen Trainer in Angriff zu nehmen.
Gauff setzt auf Sabalenkas Ex-Trainer
Mit Gavin MacMillan, der schon die Weltranglistenerste Aryna Sabalenka in einer ähnlichen Phase unterstützt hatte, sollte Stabilität in den Aufschlag zurückkehren.
Unter Druck schlich sich bei Gauff aber immer wieder die Zitterhand ein: Bei den WTA Finals in Riad kassierte sie im Gruppenspiel gegen ihre Landsfrau Jessica Pegula gleich 17 Doppelfehler.
Gauff weiterhin bestverdienende Sportlerin
Immerhin: Beim Return liegt Gauff klar vorne. Die Weltranglistendritte gewann 48,8 Prozent, also beinahe die Hälfte aller Punkte bei Rückschlag und liegt auch bei den gewonnenen Rückschlagspielen (46,3 Prozent) ganz vorne.
Das erklärt nicht nur den sportlichen Erfolg, sondern auch den finanziellen: Zum zweiten Jahr in Folge war Gauff die bestverdienende Athletin der Welt.
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Highlights: Gauff wahrt Halbfinalchance
Quelle: Perform
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