Jan-Lennard Struff mit Blick auf Davis Cup und ATP Tour: "Der Kalender ist viel zu lang und zu voll"
VonJan Zesewitz
Publiziert 30/09/2024 um 19:21 GMT+2 Uhr
ATP-Turniere, Davis Cup Finals, Laver Cup, Grand Slams - der Tennis-Kalender ist von Januar bis November gut gefüllt. Kritik an der Belastung für die Spieler kam neben Carlos Alcaraz nun auch von Jan-Lennard Struff. Die deutsche Nummer zwei sieht die Athleten in einem Dilemma im Kampf um Preisgelder und Weltranglistenpunkte auf der einen und die notwendige Regeneration auf der anderen Seite.
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Quelle: Eurosport
"Der Turnierkalender ist viel zu lang und viel zu voll, völlig klar", sagte Struff im Interview mit "Sport1". "Es ist schwierig, da zu dosieren, denn es geht um Punkte, es geht um Geld, es geht um Weltranglistenpositionen. Wenn man ein oder zwei Turniere nicht spielt, dann punktet die Konkurrenz."
Abgesehen von den absoluten Topstars wie Novak Djokovic könnten sich die Spieler keine längere Pause gönnen.
Das Thema ist vor allem im Hinblick auf die Davis Cup Finals relevant, für die sich Deutschland ohne Struff und Alexander Zverev in China qualifizieren konnten. Das Turnier der besten acht Nationen findet eine Woche nach den ATP-Finals in Malaga statt.
Struff wird in Malaga aufschlagen - Zverev aufgrund der Belastung durch die Finals wahrscheinlich nicht: "Natürlich ist der Termin im November nicht ideal, man möchte auch mal Urlaub haben und dann eine gute Saisonvorbereitung", sagte Struff. "Trotzdem ist es immer eine Ehre, für sein Land zu spielen und deshalb ein kleiner Zwiespalt."
Im Viertelfinale des Davis Cups trifft Deutschland auf das kanadische Team.
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