Alexander Zverev sichert Deutschland Davis-Cup-Finalturnier - Publikum feiert US-Open-Champion nach 3:1-Sieg gegen Kroatien

Eurosport bei Google

Alexander Zverev führt Deutschland ins Davis-Cup-Finalturnier. Nach seinem US-Open-Triumph avanciert der Tennisstar auch gegen Kroatien zum Matchwinner und holt den entscheidenden dritten Punkt zum 3:1. In Halle begeistert der 29-Jährige mit einer dominanten Vorstellung gegen Dino Prizmic, schnappt sich anschließend die Deutschland-Fahne und lässt sich vom frenetischen Heimpublikum feiern.

Finalticket gebucht: Zverev führt Deutschland nach Bologna

Quelle: SNTV

Alexander Zverev grinste breit und versprach im Überschwang der Euphorie den fast jubelnden 10.000 Fans den Angriff auf das ganz große Ding.
Den Davis Cup nach 33 Jahren zurück nach Deutschland holen? Warum denn nicht!
"Wir sind ein starkes Team, das bis zum Ende gehen kann. Mit einem starken Doppel und einer starken Nummer zwei", sagte der Hauptdarsteller und fügte augenzwinkernd an: "Nur unsere Nummer eins muss noch etwas an ihrem Tennis arbeiten."
Das Tennis der Nummer eins war am Wochenende aber schon gut genug und ausschlaggebend dafür, dass sich das deutsche Team mit einem 3:1 gegen zähe Kroaten für das Final-Turnier qualifizierte und nun im November in Bologna um die größte Salatschüssel des Weltsports spielt.

Zverev spielt sich in einen Rausch

"Ich bin extrem glücklich, für Deutschland zu spielen und dass wir uns qualifiziert haben", sagte Zverev nach seinem zweiten und entscheidenden Einzelsieg - und Halle dankte dem Matchwinner für seinen nicht selbstverständlichen Einsatz.
picture

Tennis: Alexander Zverev im Davis Cup 2026 (Deutschland gegen Kroatien)

Fotocredit: Getty Images

Keine Woche nach seinem US-Open-Triumph in New York war Zverev für das DTB-Team aufgelaufen, wirkte am Samstag noch etwas müde, erfüllte seine Mission aber letztlich vorbildlich.
"Ich bin froh, hier zu sein und helfen zu können", sagte Zverev.

Vor heimischer Kulisse zur Gala

Wie den Status der weltweiten Nummer eins, den er bis Saisonende erreichen will, fehlt ihm noch der Davis Cup in seiner Sammlung - beim bislang letzten deutschen Erfolg 1993 des von Michael Stich angeführten Teams war Zverev nicht einmal geboren. Nun bietet sich die Chance auf den großen Triumph, auch wenn Deutschland nicht als Topfavorit nach Bologna reist.
picture

Alexander Zverev bejubelt den Einzug ins Finalturnier des Davis Cups im November in Bologna

Fotocredit: Getty Images

Ohne Zverev, das zeigten die zwei Tage in Halle, geht nichts. Nach Daniel Altmaiers Einzelpleite am Samstagabend stand das Duell auf der Kippe. Doch das Top-Doppel Kevin Krawietz und Tim Pütz zuvor mit einem überzeugenden 7:5, 6:2 gegen die Tokio-Olympiasieger Nikola Mektic und Mate Pavic sowie schließlich Zverev mit seinem ganz überlegenen 6:2, 6:4 gegen Altmaier-Bezwinger Dino Prizmic ließen das DTB-Team ausgelassen feiern, die vollbesetzte "Halle-Halle" feierte begeistert mit und ließ "den Sascha" hochleben.
Zverev, der ein wenig überraschend gleich nach den Strapazen von New York nach Ostwestfalen gereist war, wirkte am Sonntag hochkonzentriert. Anders als bei seinem mühevollen Sieg am Vortag gegen Matej Dodig agierte der Weltranglistenzweite klarer und weniger fahrig. Dodig habe allerdings auch "ein unglaubliches Match gespielt, so habe ich das nicht erwartet", sagte Zverev, der nun mental besser gerüstet war.

Zverev blickt auf den nächsten großen Coup

Der 29-Jährige strotzte vor Selbstbewusstsein, nahm Prizmic prompt den Aufschlag zum 2:1 ab. Angefeuert vom Publikum in Halle spielte sich Zverev in der Folge regelrecht in einen Rausch. Von mehreren peitschenden Vorhänden aus scheinbar aussichtslosem Winkel beflügelt, animierte der Hamburger die phasenweise verzückten Zuschauer mehrfach zu Standing Ovations.
Bei Prizmic hinterließ das offenkundig Wirkung. Der Kroate, der nicht nur Altmaier am Samstag souverän schlug, sondern in dieser Saison auch schon Novak Djokovic und Ben Shelton bei Masters-Turnieren bezwingen konnte, sah sich zunehmend mittellos in die Defensive gedrängt. Entnervt haderte er mit seiner Bank um Kapitän Ivan Dodig. Doch es half nichts, Zverev spielte seine Klasse weiter aus und zeigte keine Schwäche.
(SID)
picture

"Unglaublich": Zverev feiert US-Open-Sieg und erklärt kuriose Finalszene

Quelle: SNTV


Mehr als 2 Mio. Sportfans nutzen bereits die App
Bleiben Sie auf dem Laufenden mit den aktuellsten News und Live-Ergebnissen
Download
Diesen Artikel teilen
Werbung
Werbung