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Der Streit zwischen Nick Kyrgios und Casper Ruud geht weiter
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Publiziert 24/10/2019 um 13:35 GMT+2 Uhr
Nick Kyrgios und Casper Ruud verbindet seit geraumer Zeit eine kleine Feindschaft. Nach dem Ausraster im Mai 2019 beim Turnier in Rom kam es zu Sticheleien zwischen beiden Spielern. Nun ist das Thema zwischen dem Australier und dem Norweger wieder hochgekocht. Kyrgios ist eine Aussage seines Konkurrenten aufgestoßen und er fühlte sich zu einer umgehenden Antwort herausgefordert.
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Im Mai diesen Jahres bestritten Caspar Ruud und Nick Kyrgios in Rom ihr erstes Match gegeneinander. Kyrgios wurde damals in Satz Nummer drei disqualifiziert, nachdem er wutentbrannt seinen Schläger zerschlagen und einen Stuhl auf das Spielfeld geschmissen hatte.
Im Anschluss an die Partie äußerte sich sein Gegner zum Verhalten des Australiers:
Der 24-Jährige Hitzkopf ließ das natürlich nicht auf sich sitzen und kommentierte in einem Tweet die Jubelgeste des Norwegers nach der durch Disqualifikation gewonnen Partie mit einem höhnischen Lachen und deutete damit an, dass der Sieg aus seiner Sicht nicht rechtmäßig war.
Kyrgios schießt gegen Ruud zurück
Vergangene Woche wurde Ruud beim ATP-Turnier in Stockholm erneut auf den Vorfall in Rom angesprochen. "Er war komplett verrückt, als ich gegen ihn gespielt habe. Es war schön zu gewinnen. Ob ich nach dem Match gejubelt habe oder nicht? Das kümmert mich nicht. Ich war glücklich und habe 90 Punkte sowie 50.000 US-Dollar bekommen. Warum sollte ich nicht jubeln? Es ist sein Problem, dass er ein Idiot auf dem Platz ist", beschrieb der 20-Jährige den Vorfall.
Kyrgios ließ die Aussage wiederum nicht auf sich sitzen und meldete sich erneut per Twitter zu Wort. "Hey Casper, das nächste Mal, wenn du etwas zu sagen hast, würde ich es begrüßen, dass du mir es ins Gesicht sagst. Ich bin mir sicher, dass du dich nicht so sehr darüber auslassen würdest. Bis dahin schaue ich lieber Farbe beim Trocknen zu, als dich Tennis spielen zu sehen. Langweilig wie Sau", lautete sein Posting in den sozialen Netzwerken.
Darunter kommentierte er selber: "Aber nochmal: Ich verstehe, warum du meinen Namen in den Mund nehmen musst, weil die Leute nicht mal wissen, dass du Tennis spielst. Viel Glück in Mailand, Champ."
Seine Follower zeigten sich nicht sonderlich beeindruckt von seiner Nachricht. "Die Ironie zu tweeten: 'Sag's mir ins Gesicht' ist zu amüsant" schreibt ein User, während ein anderer den Norweger durch Statistiken verteidigt: "Fun fact: In den letzten vier Jahren ist Casper Ruud von Platz 1300 der Weltrangliste auf Rang 60 vorgedrungen. In der selben Zeit hat sich Nick Kyrgios von Platz 30 auf Platz 30 bewegt."
Ruud greift bei Saisonfinale an
In der Tat spricht die aktuelle Leistungsstärke für Ruud, der anscheinend den Fokus mehr auf Tennis legt, als es Kyrgios tut. Der Australier stagniert seit Jahren in der Weltrangliste, der junge Skandinavier hat seine Trainingsbase zur weiteren Entfaltung seines Talents mittlerweile an die Rafa Nadal Academy in Manacor verlegt.
"Das war sehr hilfreich. Nadal ist mein Vorbild. Es ist extrem, wie Rafa spielt. Niemand kann so spielen wie er. Es ist super für mich, in der Akademie zu sein. Manchmal kann ich mit Rafa trainieren. Aber auch Toni Nadal ist viel vor Ort und engagiert sich bei den jungen Spielern", erzählte Ruud über die Akademie.
Zum Jahresende hat der 20-Jährige noch die Chance auf einen großen Titel. Vom 5. bis zum 9. November spielen die besten U21-Spieler der Welt in Mailand den Titel des "Next Generation ATP Finals" unter sich aus, Ruud ist bereits qualifziert. Eventuell haben Kyrgios' Worte den Youngster motiviert, sich mit dem Turnier in der Tenniswelt endgültig einen Namen zu machen.
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