Man könne jedoch eine Faustregel anwenden, erklärte der Thiem-Manager weiter. "Wenn man es schafft, dass man das Preisgeld verdoppelt, dann hat er einen sehr guten Marktwert", so Straka: "Das gelingt normalerweise nur für Top-3-Spieler der Welt und da ist er zur Zeit."

Thiem liegt aktuell mit 9125 Punkten auf dem dritten Rang hinter Novak Djokovic (10860) und Rafael Nadal (9850). Auf den Vierten im ATP-Ranking, Roger Federer (6630), hat der Österreicher zudem einen klaren Vorsprung.

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Im Moment sei der Marktwert jedoch schwierig zu einzuschätzen, da viele Sponsoren in der Corona-Krise vorsichtiger geworden seien, meinte Straka, der aber auch anfügte: "Andererseits gibt es Firmen, die gerade jetzt investieren. Das wird sich in den nächsten Wochen und Monaten zeigen, aber es ist natürlich definitiv so, dass es massiv gestiegen ist, auch international."

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Straka: Thiem soll auf die Forbes-Liste

Neben den Big Three seien auch noch Andy Murray und der besonders in Japan hoch gehandelte Kei Nishikori in Sachen Marktwert vor Thiem. Diese Lücke soll laut dem Manager des Österreichers schnellstmöglich geschlossen werden. Für seinen Sieg in Flushing Meadows erhält Thiem drei Millionen Dollar brutto (2,53 Mio. Euro). Sein Jahresgehalt für 2020 beläuft sich damit auf knapp 4,8 Millionen Dollar. In seiner Karriere nahm Thiem bereits 26,917 Millionen US-Dollar ein.

Auf die Big Three Djokovic (rund 143 Mio. Dollar), Federer (129) und Nadal (105) fehlt dem frischgebackenen US-Open-Sieger jedoch noch ein ganezs Stück. Das Ziel Strakas ist ohnehin, dass es sein Schützling in naher Zukunft in die Top Ten der "Forbes"-Liste der weltweit bestverdienenden Sportler schafft.

"Fakt ist, dass die Tennisspieler ganz vorne dabei sind, und irgendwann einmal Top Ten in der 'Forbes'-Liste unter allen Sportlern zu werden, ist das große Ziel", erklärte der Thiem-Manager. Im aktuellen Ranking liegt dort mit Roger Federer (106,3 Millionen US-Dollar Jahreseinkommen) bereits ein Tennisspieler auf Platz eins. Dahinter folgen die beiden Fußball-Stars Cristiano Ronaldo (Juventus Turin/105 Millionen US-Dollar) und Lionel Messi (FC Barcelona/104 Millionen US-Dollar).

Schon in wenigen als zwei Wochen hat der Österreicher bei den French Open (27. September bis 11. Oktober live bei Eurosport) die nächste Möglichkeit, den eigenen Marktwert noch einmal deutlich anzuheben.

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