Tennis-Star Emma Raducanu atmet nach Belästigungen auf: Kontaktverbot für Stalker erlassen

US-Open-Siegerin Emma Raducanu hat vor Gericht ein fünfjähriges Kontaktverbot gegen ihren Stalker erwirkt. Der 35-Jährige Mann darf sich ab sofort weder ihr selbst noch den Eltern der Tennisspielerin nähern. Neben einer nächtlichen Ausgangssperre über acht Wochen und einer Überwachung per elektronischer Fußfessel wurden ihm auch 200 unbezahlte Arbeitsstunden aufgebrummt.

Emma Raducanu

Fotocredit: Getty Images

Seit Anfang November des vergangenen Jahres suchte der in London ansässige Mann über mehrere Wochen hinweg das Haus von Raducanus Eltern auf. Dort hinterließ er Blumen, Botschaften und Geschenke für die Tennisspielerin.
Einmal stahl er sogar einen Sportschuh ihres Vaters, den er für Raducanus Schuh hielt. Es sollte offenbar ein "Souvenir" sein. Des Weiteren dekorierte er ungefragt einen im Vorgarten der Raducanus stehenden Baum mit Weihnachtsschmuck.
Der 19-Jährigen selbst machten diese Ereignisse durchaus zu schaffen. Nachdem die Vorfälle aufgedeckt wurden, gab sie gegenüber der Polizei an, dass sie sich verstört fühle. Die "Daily Mail" zitierte sie weiter: "Ich habe Angst, wenn ich ausgehe. Besonders wenn ich alleine bin."
Raducanu habe sogar bereits an einen Umzug gedacht, da sie sich ihrer Freiheit beraubt fühle. "Weil ich befürchte, dass er zurückkommen könnte", gab die US-Open-Siegerin an.
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Quelle: Eurosport

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