Roger Federer rechnet nach Ära der Big Three mit neuen Grand-Slam-Rekorden im Tennis

Roger Federer, Rafael Nadal und Novak Djokovic haben bisher jeweils die Rekordanzahl von 20 Grand-Slam-Titeln gewonnen. Dennoch glaubt Federer, dass diese Bestmarke in Zukunft von anderen Spielern übertroffen wird. Bei "GQ" erklärte er weshalb: "Heutzutage ist es meiner Meinung nach leichter auf allen Belägen zu dominieren - ohne die Erfolge von Rafa, Novak oder mir schmälern zu wollen."

Novak Djokovic und Roger Federer

Fotocredit: Getty Images

Weiter meinte der Schweizer: "Früher hatten wir zwar drei Rasen-Events, aber die Abstände waren geringer. Es gab Hartplatzspieler, Sandplatzspieler. Es gab nicht so viele Spieler, die auf allen Belägen gut waren."
Als eine der wenigen Ausnahmen nannte Federer den elfmaligen Grand-Slam-Champion Björn Borg. Damals seien die Zeiten aber anders gewesen.
"Spieler haben nicht so wie heute einen Grand-Slam-Titel nach dem anderen gejagt oder immer wieder Rekorde aufgestellt", sagte der 40-Jährige, der aktuell nach einer Knieoperation pausieren muss.
Bei jungen Spielern sei es mittlerweile aber normal, dass sie auf allen Belägen trainieren und dort Erfolge feiern wollen.
"Also wird wahrscheinlich ein neuer, unglaublicher Spieler kommen, der unseren Rekord von 20 Grand-Slam-Titeln brechen wird", ist sich Federer sicher: "Aber nicht über Nacht."
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Federer: Das war der wichtigste Ballwechsel der Karriere

Quelle: Eurosport

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